Ist das Mittagessen an der Oberschule wirklich so schlecht?

St. Johannes-Schule Bakum. Ich werde öfters mal von Leuten gebeten, ein Thema in meinem Blog aufzugreifen. Heute sprach mich eine Mutter eine*s*r Schüler*In an und beklagte sich über das angeblich sehr schlechte Essen in der Mensa der St. Johannes-Schule. Es wird zwei Mal wöchentlich den Schülern zum Preis von 3.60 Euro angeboten. Ihr Kind beklagte, dass das Essen einfach ungenießbar sei und viele Kinder gar nicht mehr zur Mensa gehen würden. Die Speisen seien wenig abwechslungsreich und landeten meistens in der Tonne. Die Mutter meinte, ihr Kind käme oft hungrig von der Schule nach Hause. Der Preis von 3.60 sei zwar günstig, aber wenn ihr Kind gar nicht essen würde, sei dies doch teures Geld. An den Handels- und Lehranstalten in Lohne und am Gymnasium würde ein viel besseres Menü angeboten als vom derzeitigen Anbieter der Bakumer Oberschule. An der Oberschule würde dieses Thema „unter den Teppich“ gekehrt, das Essen sei gar nicht so schlecht, hieße es bei Beschwerden.

Ist das Schul-Essen wirklich so schlecht? Ich kann dies nicht beurteilen, weil ich die Schul-Mensa noch nie genutzt habe. Natürlich kann man es nicht jedem Kind immer gerecht machen. Auf der anderen Seite muss das Essen für Schüler, die im Ganztagsunterricht bis in den späten Nachmittag einen harten Schultag haben, auch wirklich attraktiv sein. An einem guten Essen darf nun wirklich nicht gespart werden, wo doch so viel Geld für eine Schulaula vom Steuerzahler bezahlt wurde. Hier sollte man sich mit dem Lieferanten in Verbindung setzen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es nicht so einfach ist, einen Lieferanten zu finden, der für nur zwei Tage die Schule mit einem guten, abwechslungsreichen und gesunden Menu beliefert, das für die Eltern auch bezahlbar bleibt.