Das Schneechaos ist da!

Winter. Wer hätte damit gerechnet? Nun ist endlich mal wieder Winter. Selbst bei uns im Flachland ist gewaltig Schnee gefallen, der Wind braust ums Haus und wirbelt den Schnee herum. Ich habe versucht, das Gröbste zu räumen. Nach dem Motto, wenn man gar nichts macht, wird es nur noch schlimmer. Je mehr feuchter, pappiger Schnee liegt, desto schlimmer wird die Knochenarbeit. Als Norddeutscher ist man solche Schneemengen, über die jeder lacht, der im Mittelgebirge wohnt, schlichtweg überfordert. Wenn mehr als 3 Zentimeter Schnee liegt, bricht bei uns der Ernstfall aus, der bei 30 Zentimetern zur Katastrophe ausartet. Schneefräsen? Motorbesen? Das haben nur die Nerds bei uns.

Der gemeine Flächländler muss per Hand schippen, was geht. Ich habe kurz vor acht Uhr morgens bis Viertel vor 10 meinen ersten Frühsport erledigt. Ein einsamer Fußgänger stapfte den Pattweg hinter dem Haus von Kindergarten zur Kirche entlang bei mir vorbei und fragte mich skeptisch: „Lohnt das überhaupt?“ – „Was nützt es,“ entgegnete ich, „da müssen wir durch!“