In Oldenburg gibt es in der Fußgängerzone keine Maskenpflicht!

Oldenburg. Ich war heute Vormittag in der Oldenburger Fußgängerzone unterwegs. Zu meinen Erstaunen liefen die Leute kaum noch mit Maske. Vor wenigen Wochen hielten sich die meisten Oldenburger noch daran und trugen Maske, diesmal waren es weniger als die Hälfte der Leute, die mit dem Mundnasenschutz bedeckt waren. Ich fragte Passanten, ob es in Oldenburg keine Maskenpflicht mehr gäbe. Sie konnten mir darüber keine Auskunft geben. Schilder in der Innenstadt gab es auch keine mehr, die auf eine Maskenpflicht hinwiesen.

Bei dem Kaffeeröster meines Vertrauens fragte ich noch einmal nach. Die Maskenpflicht in der Oldenburger Innenstadt sei abgeschafft worden, weil in der Großstadt die Inzidenz sehr gering gewesen sei. Nur auf den Wochenmärkten und in Geschäften muss man noch Maske tragen. Mittlerweile stiegen die Infektionszahlen in der 160.000 Einwohner Stadt auch wieder an. Laut RKI lag die 7 Tages-Izidenz in der Stadt Oldenburg bei 175. (Stand: 24. April)

Da wird die Bundesnotbremse eingeführt, in vielen Orten gibt es eine Ausgangssperre und in der belebten Innenstadt, in die auch viele Leute aus dem Umland kommen, verzichtet man auf eine Maskenpflicht. Auch dies ist ein Beispiel für die chaotische Corona Politik. In wenigen Wochen ist auch Oldenburg ein Hotspot und man wird die Maskenpflicht wieder einführen, was zu Unverständnis und mangelnder Bereitschaft der Passanten führen wird. So kann die Pandemie niemals erfolgreich bekämpft werden!

Foto Rosenbaum: Nur wenige Leute tragen in der Oldenburger Fußgängerzone noch einen Maskenschutz, als wenn es keine Pandemie mehr gäbe.