Fotos: Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast diskutiert mit Landwirten

Wahlkampf. Die niedersächsische CDU-Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) nahm sich viel Zeit, um mit Landwirten über ihre Sorgen und Probleme und über die Zukunft unserer so wichtigen Landwirtschaft zu diskutieren. Die Veranstaltung fand auf Einladung der CDU Bakum mit Kommunalwahlkandidaten, Landfrauen und Landwirten aus Bakum und dem ganzen Landkreis im Gasthof Hönemann in Vestrup statt. Otte-Kinast wurden viele fachliche Fragen zum Thema „Rote Gebiete“, Düngeverordnung und Tierschutz gestellt. Dabei erwies sie sich als kompetent und gab auch dem einen oder anderen Landwirt Tipps, an wen er sich wegen seines Problems wenden kann. Mir fiel auf, dass sie sehr genau notierte, was ihr aus der betrieblichen Praxis hiesiger Landwirte vorgetragen wurde. Versprechen konnte sie aber den Landwirten nichts. Im Gegenteil! Besonders die Klimaschutzpolitik könnte für unsere noch weitaus schwierigere Folgen als die bereits jetzt beschlossenen Einschränkungen für die Landwirte haben, sagte sie. Sie will aber laut eigener Aussage sich für unsere Landwirtschaft stark machen. Einem Landwirt, der seine Unzufriedenheit mit der CDU äußerte, entgegnete sie, dass die CDU die Partei sei, die sich für die Landwirte am stärksten einsetzen würde. Die meisten Landwirte konnte sie aber durchaus mit ihrem offenen Ohr für ihre Anliegen gewinnen. Am Ende der Veranstaltung erhielt sie viel Beifall.

Zuvor besichtigte sie auf dem Betrieb von Christian Vornhagen in Bakum-Lohe einen modernen Gülleselbstfahrer, mit dem computergesteuert exakt die vorgeschriebene Naturdüngermenge in den Boden geruchsarm eingetragen werden werden kann. Auch hier erkundigte sie sich beim Agrarunternehmer Vornhagen sehr ausführlich über das Gerät und seinen Betrieb.