Nach der (Kommunal-)Wahl ist vor der (Bundestags-)Wahl

Wahlen. Die Kommunalwahlen in Niedersachsen sind vorbei. Eine Revolution gab es nicht. Die CDU bleibt in Niedersachsen ganz entgegen dem Bundestrend die stärkste Kraft. Umso mehr gilt dies für Südoldenburg und die CDU Hochburg Bakum, mein Wohnort, wo die CDU bei der sowohl bei der Kreistagswahl als auch bei der Gemeinderatswahl mehr als 70% der Stimmen erhielt. Dennoch ist auch bei uns in Bakum ein klarer Trendwechsel feststellbar. Die Grünen erreichten erstmals mehr als 10% der Stimmen und bilden mit der SPD, die ebenfalls knapp 10% Stimmen erhielten eine durchaus bemerkbare Opposition.

Ein älterer Bakumer kommentierte dies bei einer kleinen Unterhaltung mit mir sehr treffend: Mehr Vielfalt an Meinungen tun unserer Gemeinde gut. Unsere Gemeindepolitik dürfte an Lebendigkeit gewinnen. Ich bin gespannt, wie die Dorfentwicklung vorangetrieben wird, wie die Zukunft unsere Landwirtschaft gesichert wird und die Klimaneutralität erreicht wird. Das ist eine gewaltige Herausforderung. Nur mit einer starken Landwirtschaft gibt es bei uns im ländlichen Raum Zukunft und Wohlstand. Als Christdemokrat bin ich froh, dass die gute erfolgreiche Entwicklung mit einer starken CDU auch in Zukunft fortgeführt wird. In den klassischen Feldern der Kommunalpolitik besteht unter den demokratischen Parteien weitgehend Einigkeit. Der Ausbau der Kinderbetreuung und Schulen und die Förderung des Ehrenamtes können fortgeführt werden.

Bürgermeister Tobias Averbeck und der neue Landrat Tobias Gerdesmeyer wurden mit fast 95% der Stimmen gewählt.Der Gegenkandidat der #NoAfD erhielt mit nur 5% eine knallende Backpfeife. Es ist erfreulich, dass die Bakumer die #NoAfD abgewählt haben und Bakum nun wieder eine #AfDFreieZone ist.

Am kommenden Sonntag findet die Bundestagswahl statt. Wird es ein stabiles Bündnis für eine Regierung geben, die unsere Wirtschaft stärkt, Arbeitsplätze und Wohlstand sichert und die Herausforderung durch den Klimawandel bewältigt? Oder wird eine Regierung viel versprechen, sich hoffnungslos überschulden und an den Herausforderungen der Zukunft scheitern? Der Klimawandel kann nur von allen gemeinsam bewältigt werden. Durch Investitionen in Erneuerbarer Energie und in modernen Technologien. Dies wird nur mit einer starken Wirtschaft und Landwirtschaft möglich sein, der man eine vernünftige Planungsbasis und verlässliche Rahmenbedingungen gewährleistet. Wir brauchen attraktive öffentliche Verkehrsangebote, ein Ausbau den Schienennetzes im ländlichen Raum, Highspeed an jeder Milchkanne.

Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Auch darum geht es bei der kommenden Bundestagswahl.