Mitfahrerbank in Bakum

Mobilität. In teuren Zeiten kommt eine neue alte Alternative zum teuren (eigenen) Auto wieder in Mode. Das Mitfahren per Anhalter. Ich habe diese günstige Möglichkeit als Student in den 70iger und 80iger Jahren fleißig genutzt und pendelte auf diese Weise zwischen meinem Heimatort und meinem Studienort fast monatlich. Damals konnte sich noch nicht jeder ein Auto leisten. In den 90igern kam das „Trampen“ zunehmend aus der Mode. Heute übernehmen meistens Elterntaxis die Aufgabe, Kinder und Senioren zu fahren, die sich noch kein eigenes Auto leisten können.

Aber in Zeiten teurer Spritpreise ist das Mitnehmen von Anderen eine gute Möglichkeit, das Auto mit anderen zu teilen und das hierzulande sehr lückenhafte öffentliche Verkehrsangebot zu ergänzen. Tausende Autos fahren täglich durch Bakum Richtung Vechta, Lohne oder Cloppenburg. Und das nicht nur dann, wenn der Moobil Bus fährt, sondern auch am Wochenende oder abends. Würden nur 10 Prozent dieser Autos Personen mitnehmen, könnten zahlreiche Autofahrten eingespart werden.

In immer mehr Orten gibt es dazu Mitfahrerbänke und -Punkte, die aufgestellt werden. Ein Anhalter kann dort signalisieren, dass er gerne mitgenommen werden würde. Gerade Bakumer, die einander kennen, können anderen Bakumern helfen und sie mitnehmen. Ideale Standorte für eine Mitnahmebank wären in Bakum an der Darener Straße (Richtung Vechta / Lohne) im Bereich Fleischerei Hoffmann) oder an der Cloppenburger Straße (Richtung Cloppenburg) im Bereich Rathaus. Wichtig ist, dass die Mitfahrerbank nicht sich mit einer Bank einer Haltestelle teilen muss, damit klar und deutlich ist, dass derjenige, der dort sitzt, nicht auf einen Bus sondern ein Auto wartet, das ihn mitnehmen soll.

Weitere Informationen zur Mitfahrbank gibt es hier:
Mitfahrbank für das Dorf: Wenn das Konzept boom

Foto: Eine Bank mit einem Schild „Mitfahrerbank“ an zentralen Ausfahrtstraßen reicht aus, Anhaltepunkte für Tramper und mehr Beweglichkeit zu schaffen.