Pflanztag in meinem Garten

Garten. Seit längerer Zeit beschäftige ich mit naturnahen Gärtnern. Mein Ziel ist mehr Artenvielfalt mit heimischen Pflanzen. In meinem Garten hinter dem Haus bin ich schon vor einiger Zeit angefangen. Dort habe ich ein Staudenbeet und ein Beet mit Regiosaat angelegt. Im Frühjahr bin ich nun auch im Garten auf der Südseite meines Hauses angefangen. Aus einem Teil des vertrockneten und bereits mit Wildkräutern durchwachsenen Rasen habe ich zwei Beete gemacht. Mit der Grabegabel habe ich schrittweise die Grasnarbe abgehoben und zunächst ein paar Malven, Obststräucher und kleine bienenfreundliche Blumen gepflanzt. Eine Duftnessel wuchs schnell. Die Bienen und Hummeln waren begeistert. An den Blüten der Duftnessel sind sie bis jetzt noch sehr fleißig am sammeln.

Naturstauden aus der Oldenburger Bio-Gärtnerei

Im Juli kam ich bei einem Stadtbummel zufällig bei einem Stand der NABU Oldenburg vorbei und bekam dort ein Set an Stauden geschenkt. Wiesenkamille, kleiner Wiesenknopf, Natternkopf, Tripmadam, Flockenblume und Glockenblume ergänzten nun mein Beet. Danach herrschte wochenlange Dürre in Bakum. An Gartenarbeit war nicht mehr zu denken. Ich goss die Pflanzen, damit sie mir nicht vertrockneten. Nachdem die Dürre vorbei war und der erste Regen wieder da ist, habe ich nur das Beet gestern komplettiert und heute weitere Stauden gepflanzt, Sonnenhut, Fette Henne, Schönaster, Kartäuser-Nelke, Lindheimer Prachtkerze, Nachtkerze und Bleiwurz. Die Stauden habe ich mir aus einer Oldenburger Staudengärtnerei gekauft, wo ich sehr gut beraten wurde.

Jeden Tag blüht irgendeine andere Pflanze

Mir macht es riesigen Spaß, im Garten zu experimentieren. Ich bin gespannt, wie sich die Pflanzen entwickeln. Die Stauden sollen für trockenen, sonnigen Standort gut geeignet sein und brauchen nach der Anwuchszeit kaum Wasser, erklärte mir die Beraterin. Wahrscheinlich werde ich aber doch noch ein paar Bäume pflanzen, um den Garten etwas mehr zu beschatten. Der letzte Sommer war so heiß und trocken, dass es sogar robuste Pflanzen nicht einfach hatten, zu überleben.Mittlerweile hat sich die Zahl der Pflanzenarten in meinem Garten deutlich erhöht. Jeden Tag blüht irgendeine Pflanze. Auch die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln lieben die Vielfalt an Pflanzen, die in beiden Teilen des Gartens wachsen. Ich bin gespannt, was sich daraus noch entwickelt und werde weiter darüber berichten. Ich habe noch einiges vor, so werde ich noch mehr Bäume pflanzen und den hinteren Teil des Gartens verändern.