bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Kategorio: Persönlich (Page 1 of 2)

In eigener Sache, alles, was mit meiner Person und diesem Blog zusammenhängt

Heute habe ich meine letzten Bakumer Bilder dem Heimatverein übergeben

Heute habe ich nicht nur für die Volksfestgemeinschaft die Bilder des diesjährigen Volksfestes online gestellt sondern außerdem die Bilder des vergangenen Jahres, die ich in der Gemeinde Bakum gemacht habe, dem Heimatverein Bakum zur Verfügung gestellt.

Damit endet für mich auch diese Tätigkeit als Bakumer Berichterstatter. Der Heimatverein erhielt mehr als 2.000 Bilder von mir. Insgesamt habe ich Zigtausende Bilder dem Heimatverein Bakum gegeben. Wie mir Hubert Kröger bestätigte, erhielt der Heimatverein von mir seit 2003 Fotos, die alle im digitalen Archiv des Vereins gespeichert sind. Kröger bedankte sich bei mir für diesen wertvollen Beitrag für den Erhalt dieser Fotos, die historischen Wert für unsere Gemeinde haben.

Mein erstes Volksfest ohne Fotoapparat seit langer Zeit

In diesem Jahr habe ich keine Fotos vom Volksfest Bakum gemacht. Es ist wohl das erste Volksfest seit gefühlt zwanzig Jahren, auf dem ich nicht als Fotograf sondern als einfacher Zuschauer teilnahm. So ganz stimmt es auch nicht, weil ich als Sänger der Chorgemeinschaft Cäcilia diesmals erstmals sogar am Umzug beteiligt war.

Ein absoluter Perspektivwechsel war das Volksfest für mich also. Und es hat echt Spaß gemacht, durch das Spalier von tausenden Zuschauern „Bella Napoli“ singend mit unserem Chor zu maschieren. Dennoch, es ist und bleibt ein Bruch für mich, nicht mehr Volksfest-Fotograf zu sein. Ich habe zigtausend Bilder vom Festumzug, tollen Partys, kostümierten Bakumern und fröhlich feiernden Menschen gemacht. Das ist nun vorbei. Aber, wie heißt es so schön: Man soll Schluss machen, wenn es am schönsten ist.

Ein Trost für diejenigen, die meine Fotogalerie vermissen. Eine Bildergalerie gibt es auf om-online.de …

Beitragsbild: Statt fotografieren – mit dem Chor Volksfest Bakum feiern. Foto: Selfie von Georg Rosenbaum

Mit der Chorgemeinschaft vor dem Volksfestumzug. Bild: Chorgem. Cäcilia
Mit Sängerfreundinnen kurz vor dem Beginn ds Festumzugs. Bild: Chorgemeinschaft Cäcilia

Hier wohnen Weltbürger – Ĉi tie loĝas mondanoj

Esperanto suben – Ich habe unser Türschild ausgewechselt. Es enthält neben Namen und Adresse die Begrüßung Willkommen in vielen Sprachen der Welt und der Zusatz, dass hier Weltbürger wohnen. Das weist darauf hin, dass die Bewohner des Hauses sich gegen Nationalismus und Rechtsextremismus aussprechen. Es ist ein klares Statment auch gegen die AfD und andere rechte Parteien in Europa.

Mi anstataŭigis nian pordosignon. Krom niaj nomoj kaj adreso, ĝi montras la saluton ‘Bonvenon’ en multaj lingvoj el la tuta mondo, kune kun la noto, ke ĉi tie loĝas mondcivitanoj. Tio celas reliefigi, ke la loĝantoj de la konstruaĵo kontraŭas naciismon kaj dekstrulan ekstremismon. Ĝi ankaŭ estas klara deklaro kontraŭ la AfD (Alternativo por Germanio) kaj aliaj dekstrulaj partioj en Eŭropo.

Meine Tätigkeit als freier Mitarbeiter der OV endet

Heute ist ein historischer Tag in meinem Leben, denn heute wurde ich als freier Mitarbeiter der OV, heute OM-Medien, verabschiedet.

Ich begann meine Tätigkeit als Berichterstatter Anfang der 2000er Jahre. Der damalige Berichterstatter der OV, Werner Kuper, fragte mich, ob ich nicht seine Aufgabe übernehmen wollte. Seit ein paar Jahren hatte ich für den Handels- und Gewerbeverein Bakum eine viel beachtete Internetseite „Bakum-Shopping.de“ entwickelt, auf der ich Fotos und Berichten von Veranstaltungen aller Art aus allen Teilen der Gemeinde Bakum veröffentlichte. (Diese Website ist schon lange offline.)

Nach kurzer Zeit erhielt ich von dem damaligen Redaktionsleiter Klaus Esslinger einen Anstellungvertrag und berichtete auch für die Oldenburgische Volkszeitung. Unzählige Berichte wurden seit dieser Zeit aus Bakum von mir verfasst, vom Landvolk über CDU-Parteiveranstaltungen bis Gewerbeschauen, Generalversammlungen der Chöre und Musikvereine, Sänger- und Musikerfeste, Konzerte, Kirmes in Bakum, Lüsche und Carum und vieles mehr. Drei Mal durfte ich über den Besuch eines Bischofs berichten. Auch über die Einführungen von Priestern und Priesterjubiläen berichtete ich.

Der Job hat mir viele Jahre viel Freude bereitet und viele Freundschaften geschenkt. Oft wurde ich gebeten, etwas „in die Zeitung“ zu bringen. Überall war ich mit meiner Kamera ein gern gesehener Gast. Mittlerweile hat sich die Medienwelt radikal verändert. Viele lesen keine Zeitung mehr und die Medienbranche muss mit neuen digitalen Angeboten Kunden gewinnen. Auch der klassische Berichterstatter wird nicht mehr benötigt. Viele Vereine schicken ihre Fotos und Berichte direkt in die Redaktion oder nutzen ihre eigenen soziale Netzwerke.

Was anfangs interessant und spannend war, ist auch für mich längst Routine geworden. Zum Beispiel über einen Sportlerball zu berichten oder über die Kirmes. Dies waren alljährlich feste Termine in meinem Job. Aber ich habe auch über größere Veranstaltungen berichtet, Musikerbundesfeste und Pfingstzeltlager der Feuerwehren. Interessant war auch die Feier der Freisprechung der Lehrlinge in landwirtschaftlichen Berufen mit prominentem Festredner. Viele Jahre waren meine Wochenenden fest verplant, denn als freier Mitarbeiter der Zeitung arbeitet man meist an Wochenenden, wenn die Redaktion nur Sonntagsinnendienst macht. So manches mal war ich sonntags unterwegs, um am späten Sonntagnachmittag den Bericht samt Foto in die Redaktion zu schicken. Dabei konnte sich die Redaktion immer auf eine zuverlässige Zusammenarbeit mit mir verlassen.

Mittlerweile gehe auch ich „in Rente“ und habe neue Interessen, zum Beispiel die internationale Sprache Esperanto. Sofern es die Gesundheit zulässt, kann ich mir vorstellen, meine Wochenende auch woanders zu verbringen, zum Beispiel in einer anderen Stadt. Oder zum Beispiel öfter zu verreisen. Jede Aufgabe hat seine Zeit.

Übrigens hat auch der Heimatverein meines Ortes von meiner langjährigen Pressearbeit profitiert. Alle Bilder habe ich dem Archiv des Heimatvereins zur Verfügung gestellt, darunter tausende Bilder mit zeitgeschichtlicher Bedeutung. Genau wie diese Bilder bleiben auch die vielen Zeitungsartikel, die ich für die „OV“ geschrieben habe, wertvolle Zeitdokumente des Lokaljournalismus.

Bleibt zu wünschen, dass Lokaljournalismus eine Zukunft hat. Es ist wichtig, dass eine unabhängige und qualitativ gute Berichterstattung wirtschaftlich möglich bleibt. Das gelingt nur, wenn die Leser bereit sind, dafür auch zu bezahlen.

Beitragsbild: Mein letzter Besuch des OM-Medienhauses in Emstek als Freier Mitarbeiter von OM-Medien

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum und Krippe

Esperanto suben. Weihnachten fällt in diesem Jahr bei mir sehr schlicht aus, ohne Weihnachtsbaum und Krippe. Ich habe mir, aus persönlichem Grund, diesmal nicht die Mühe gemacht, einen Baum zu schmücken und die Krippe mühsam vom Speicher zu holen und aufzubauen. Das heißt aber nicht, das Weihnachten ausfällt.

Ich werde es in diesem Jahr nur anders feiern, ohne den äußeren Rahmen, aber mit viel Licht in Form meines Adventskranzes und Kerzen im Wohnzimmer. Heute morgen (Heiligabend) habe ich einen internationalen Internetgottedienst in Esperanto mitgefeiert. Gleich geht es in den Gottesdienst mit dem Musikverein in die Kirche, danach ein Abendessen.

Morgen werde ich lesen, beten, eine eigene Andacht halten und vielleicht irgendwo spazieren gehen. Am zweiten Weihnachtstag werde ich den Weihnachtsgottesdienst besuchen und ebenfalls ruhig den Tag verbringen. Das diesjährige Weihnachtsfest wird mehr innerlich gestaltet, aber sicher nicht weniger intensiv. Ich werde die Zeit nutzen, mich auf das Neue Jahr vorzubereiten, mit den kommenden Herausforderungen für mich persönlich, unser Land und für die Welt.

Esperanto: Ĉi-jare mi festos kristnakon en modesta maniero, sen kristnakarbo nek kripo. Tamen ne signifas, ke mi ne festos kristnakon. Mi nur festos alimaniere kun multaj lumoj kaj kandelo. Al

Dum hodiaŭa tago mi partoprenis al internacia retdiservo en Esperanto. Dum la Sankta Vespero mi partoprenos nia hejma katolika diservo kun nia vilaĝa orkestro. Morgaŭ kaj postmorgaŭ mi legu, preĝu kaj promenu. Estos verŝajne kvietaj festotagoj. Mi pretigos min por la nova jaro, por miaj personaj defioj kaj la aferoj de nia lando kaj nia tuta mondo.

Die Wiederentdeckung meiner eigenen Musiksammlung

Lange Zeit habe ich nur noch wenig Musik gehört. Meine CDs lagen gut verstaut auf dem Speicher. Schließlich hatte ich ja Spotify. Damit kann man jederzeit jede gewünschte Musik hören. Doch auch Spotify nutzte ich nur sporadisch. Die Gebühren für den Premium Account wurde Monat für Monat abgebucht, ohne dass ich es nutzte.

Der schwedische Musik-Streaming-Dienst ist gleich mehrfach in schlechte Berichterstattung geraten. Nicht nur, weil die Daten ihrer Nutzer systematisch gesammelt werden. Spotify kennt nicht nur den Musikgeschmack sondern weiß auch, wie oft und wann man Musik hört. Auch aus den Abonnements von Podcasts lässt sich einiges über die „Kunden“ sammeln. Was Spotify mit diesen Daten macht, wird nur selten berichtet.

Über die Bezahlung der Künstler, deren Werke Spotify „verleiht“, erfährt man schon mehr. Spotify bezahlt nur ca. 3 Euro pro 1000 Streamings an die Bands und Künstler der Werke. Das ist zum Beispiel nur halb so viel wie zum Beispiel Apple. Damit verdienen die Anbieter der Streamingdienste aber ein Millionen Vermögen. Und das Geld wird dann in andere Anlagen als in die Künstler investiert, im Fall von dem Eigentümer von Spotify angeblich in Rüstungstechnologieen, wie ich aus den Medien erfuhr.

Der eigentliche Auslöser, dass ich meinen Spotify Account gekündigt habe, ist allerdings nicht dies, sondern eine schnöde Servicemeldung meiner Lieblingszeitung. Dort hieß es, dass man Geld sparen könne, wenn man regelmäßig seine Abonnements prüf und gegebenenfalls kündigt, wenn man den Dienst nicht mehr braucht.

Entschieden und umgesetzt. Ich kündigte erst einmal meinen Premium Vertrag mit Spotify. Schließlich kann man ihn ja doch immer wieder neu aktivieren, wenn man ihn braucht. Doch was nun, wenn ich doch mal Musik hören möchte? Ich erinnerte mich an meine alte Festplatte mit jeder Menge Musik in meinem Schrank. Ich schloss die Festplatte an mein Notebook und lud die Musik zunächst auf meinen Laptop. Dann schloss ich mein Handy an mein Laptop und speicherte die Musik auf mein Handy. Auf einmal hatte ich mehr als 4.600 Blues-, Rock-, Klassik-, Elektronic-, Soul- und Funk-Musikstücke auf meinem Gerät. Jederzeit griffbereit, ganz ohne Streaming.

Ärgerlicherweise waren viele Stücke doppelt auf meinem Handy – und mit 85 Gb mein Speicher auch schon recht ausgereizt. Außerdem waren kaum komplette Alben dabei. Nun erinnerte ich mich, dass ich noch drei Kartons CDs auf meinem Speicher habe. In der Schublade hatte ich noch ein altes CD-Laufwerk. Den MP3 Ripper habe ich mir schnell auf meinem Laptop installiert.

Danach habe ich meine MP3 Sammlung auf meinem Rechner aufgeräumt und die eine oder andere CD, die noch nicht in meiner Sammlung war, auf mein Laptop geladen. Es war jede Menge Arbeit, die Musikdateien aus meinem Handy zu löschen, bevor ich die aktualisierte Sammlung dort wieder draufgeladen habe. Damit habe ich nur jede Menge Musik für „unterwegs“.

Zuhause kann ich die Musik von meinem Synology Laufwerk aus abspielen. Jederzeit, wenn ich sie hören möchte. Wenn mir in Zukunft Musik gefällt, werde ich sie mir als mp3 kaufen – oder als CD. Am besten direkt bei den MusikerInnen! Dann landet das Geld dorthin, wo es landen sollte. Ach ja, auch selbstgemachte Musik entdeckte ich in meiner Sammlung, von meiner eigenen Band, meinem Chor, den Housepartys und von Freunden.

Am Ende habe ich meinen kompletten Spotify Account gelöscht. Damit sind auch alle Daten bei Spotify entfernt. Denn Spotify ist nicht nur eine riesige Geldmaschine sondern auch noch eine gewaltige Datenkrake, die die Daten der Nutzer auswertet und profiliert.

Frohe Ostern! Feliĉan Paskon!

Ich wünsche allen LeserInnen Frohe Ostern. Falls ihr Ostern in Bakum seid, besucht das Osterhochamt in der Bakumer Pfarrkirche. Ab 10.30 Uhr wird es am Ostersonntag musikalsch von der Chorgemeinschaft Cäcilia (und damit auch von mir) mitgestaltet.

Mi deziras al ĉiu leganto feliĉan Paskon. Se vi estas en Bakum, vizitu la meso la Paskan dimanĉon je la deka kaj duono en nia preĝejo en Bakum. En ĉi tiu meso mi kantas kun mia koruso. Estu bonvena!

Twitter-Account nach der Vance-Rede deaktiviert

Der Tag nach der Vance-Rede ist der Tag, an dem ich meinen Twitter Account endgültig deaktiviert habe. Meinen Facebook Account und meinen Insta Account behalte ich zwar vorerst noch, aber auch diese amerikanischen Dienste sehe ich sehr kritisch. Wenn die USA uns einerseits vorwirft, dass unsere Demokratie nicht mehr funktionieren würde und andererseits die Pressefreiheit im eigenen Land unter Trump gefährdet ist, muss man sich fragen, ob man US-amerikanische Dienste noch nutzen kann.

Der neue US-Vice-Prösident Vance hatte bei seiner Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz den europäischen Staaten Mängel in der Demokratie vorgeworfen. Ich habe mich noch nie so weit von den USA entfernt gefühlt wie jetzt! Bei Twitter war ich mehr als 10 Jahre Mitglied, bei Facebook bin ich noch länger dabei.

Natürlich ist mir klar, dass dies nur eine Symbolhandlung ist. Denn ich bin Mitglied noch bei mehreren Meta-Diensten (WhatsApp, Facebook, Instagram) und ich habe einen Google und einen Apple Account. Während ich Google nur noch selten nutze, läuft mein iPad, mit dem ich diesen Beitrag schreibe, auch über einen Apple Account. WordPress ist eine amerikanische OpenSource Software, mit der dieser Blog läuft. Die Software ist zwar auf einem deutschen Server installiert, aber auch mit Google verknüpft. Ganz aus der amerikanischen Nummer kommt keiner raus!

Dennoch müssen wir Europäer nicht nur militärisch, sondern uns auch technisch von den USA unabhängiger machen. Das ist die Konsequenz, die wir nach der Vance-Rede in München ziehen müssen. Wir brauchen eigene europäische Soziale Netzwerke und eigene Betriebssysteme, die unserem Verständnis von Demokratie und Datenschutz entsprechen.

Aktion: AfD-freie Zone

In Zeiten des Rechtsrucks ist eine Positionierung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus wichtig. Ich spreche mich ganz klar gegen die AfD aus. Diese Partei will einen nationalistischen Staat und ist eine rassistische und fremdenfeindliche Partei. Sie will die EU zerstören. Unser Wohlstand beruht auf einen internationalen Austausch und Handel. Als Europäer bin ich überzeugt, dass wir Wohlstand und Frieden nur in einem freien Deutschland und geeinten Europa gewährleisten können.

Anlässlich der Bundestagswahl starte ich wieder meine „Aktion AfD-Freie Zone.“

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