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bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Die Renaissance des Newsfeeds

Digitales. Twitter ist out. Facebook schon lange! Mastodon und dezentrale Netzwerke sind zwar im Aufwind, aber noch lange kein Ersatz für die klassischen Sozialen Netzwerke wie Twitter oder Facebook, auf denen fast alle Medien, Organisationen und andere interessante Informationsquellen bislang präsent waren. Die größte Informationsquelle war für mich bislang Tweetdeck, das Tool von Twitter, mit dem man sich mit einem Blick Übersicht über die Neuigkeiten aus aller Welt aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft verschaffen kann. Fast jede Organisation oder wichtige Person twittert, was sie denkt, plant und fordert. Mit Tweetdeck lassen sich die Accounts mit ihren Tweets in Listen nach Interessensgebieten einordnen und verfolgen. Doch seit der Übernahme von Elon Musk hat sich Twitter immer mehr zum Nachteil entwickelt. Twitter trackt, pusht Fake und dient als Geld(vernichtungs)Maschine für Musk. Längst habe ich mich von Twitter als aktiver Nutzer verabschiedet.

RSS-Newsfeeds bündeln Informationen aus aller Welt

Nun suche ich eine alternative Informationsquelle zu Twitter und habe RSS Newsfeeds wieder entdeckt. Die RSS Feeds gibt es eigentlich schon seit vielen Jahrzehnten, sind aber mit dem Boom Sozialer Netzwerke in die Versenkung gefallen. Fast jede wichtigere Internetseite bietet RSS-Newsfeeds an, die gegenüber einem Email-Newsletter einen entscheidenden Vorteil haben: Man kann sie jederzeit anonym abonnieren und abbestellen. Bei einem Email Newsletter gibt man dagegen seine Identität über die Emailadresse preis, wie bei der Nutzung eines Sozialen Netzwerkes. Für die Nutzung von RSS Feeds braucht man nur einen Feedreader. Dort trägt man die Feed Adresse ein und erhält eine Benachrichtigung mit dem Titel und einer kurzen Inhaltsbeschreibung des neuen Beitrags einer Website.
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Screenshot: Feedreader mit dem Newsfeed von Zeit Online

RSS Feeds sind nur noch schwer zu entdecken

Ein kleines Problem besteht allerdings darin, die Adresse zum RSS Feed einer Seite zu finden. Leider wird ein RSS Feed nicht mehr überall angeboten und falls doch, ist das Angebot meist versteckt! Früher zeigte der Browser an, wenn ein RSS Feed verfügbar war, das ist lange vorbei! Selbst auf einer Website mit Newsfeed Angebot fehlt ein Hinweis darauf oft. Aber gerade wer detailliert informiert werden möchte, sollte RSS Feeds nutzen! Zum Beispiel bietet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf ihrer Homepage ein riesiges Angebot an Spezialinformationen per RSS gebündelt aus folgenden Themenfeldern an: Pressemeldungen, Agrarförderung, Tier, Pflanzenbau, Düngeverordnung, Betrieb und Umwelt, Gartenbau, Forstwirtschaft.

Ein Newsreader bringt Ordnung in die Fülle an Informationen

Wenn man die RSS Feeds eines Angebots findet, kann man sie bequem mit einem RSS Reader abonnieren und verwalten. Die Newsfeeds lassen sich in Themenfächern eingruppieren (z.B. Blogs, Politik, Nachrichten, Wirtschaft, Kunst, Unterhaltung etc). Es gibt keine schnellere und bessere Informationsquelle als ein gut gepflegter RSS Newsreader. Man sieht kompakt die Titel und Kurzbeschreibungen aller neuen Beiträge zu dem gewünschten Thema mit den Links zu den betreffenden Websites.

Wer nur Informationen lesen und sich nicht darüber mit anderen austauschen möchte, ist mit einem Feedreader gut ausgerüstet. Wenn man sich darüber mit anderen im Internet austauschen möchte, kommt man aber um ein soziales Netzwerk nicht herum. Um aber wirklich gut informiert zu sein, braucht man vor allem einen Newsreader. Es wird dringend Zeit, RSS Feeds aus der Mottenkiste zu holen und sie wieder ins Rampenlicht zu bringen! Hintergrundinformationen zu RSS und Newsfeed gibt es unter https://www.rss-verzeichnis.de/.

Dr. Brakhages Vortrag über Absurditäten bei Kryptowährungen

Heimathaus Bakum. Großes Interesse gab es für einen Vortrag über Kryptowährungen im Bakumer Heimathaus. Dr. Kai Brakhage aus Vechta hielt ihn zum Thema „Unglaubliches aus dem Bereich der Kryptowährungen“.

Brakhage erläuterte zunächst, wie Kryptowährungen wie der Bitcoin eigentlich funktionieren. Kryptowährungen sind digitale Vermögenswerte („Coins“), die mit Hilfe von bestimmten Rechenformeln mit leistungsfähigen Computern errechnet werden. Die Zahlungen mit diesen Werten werden digital in Blocks zusammengefasst, die eine Kette bilden, die Blockchain.

Ursprünglich wurden Kryptowährungen erfunden, um eine Währung zu bilden, die sich der staatlichen Kontrolle entzieht. Zahlungen können mit einer Kryptowährung in Sekunden weltweit sicher über das Internet am Staat vorbei und unabhängig von Banken überwiesen werden. Und dies auch in Staaten mit unsicherem Finanz- und Währungssystem.

Dennoch verwies Dr. Brakhage auch auf die Risiken von Kryptowährungen. Jede Währung und jedes Finanzsystem basiere auf Vertrauen. Die Bürger in den hochentwickelten Ländern könnten auf ihre Banken, die Finanz- und Geldmarktpolitik und auf die Währungen ihrer Länder weitgehend vertrauen. Die Inflationsrate sei, abgesehen von der aktuellen Krise, relativ gering gewiesen. Besonders in Ländern mit instabilem Finanzsystem übten Kryptowährungen eine Anziehung aus. Es bestünden aber bei der Nutzung von Kryptowährungen auch hohe Risiken: 80 Prozent der „Kryptocoins“ seien unsicher. Jeder könne eine eigene „Währung“ bilden, aber nicht für deren Wert garantieren. Dr. Brakhage zeigte den Anwesenden seine eigene „Kryptowährung“, den „KaiCoin“ und überwies „KaiCoins“ in Sekundenschnelle auf meine Wallet, der digitalen Geldbörse.

Letztendlich werden Kryptowährungen hauptsächlich zur Spekulation genutzt und der Hype rund um die Bitcoins auch bei der Spekulation auf Kosten anderer missbraucht. Dr. Brakhage nannte Beispiele von bekannten und schrillen Persönlichkeiten in der Szene wie John Mc Afee und Sam Bankman-Fried, die den Krypto-Hype nutzten, um viel Geld zu „machen“ und zu verlieren. Dies führte zu gewaltigen Kursschwankungen. Dr. Brakhage warnte vor der Spekulation mit Kryptogeld. Dennoch habe die Blockchain Technologie durchaus eine Zukunft im Finanzsystem. In China, den USA und Europa wird bereits an digitalen Formen des Yuan, Dollars und Euros gearbeitet.

Fotos: Sportlerball in Lüsche

BW Lüsche. Blau-Weiß Lüsche feierte seinen Sportlerball. Nach zwei Jahren fand der Ball wieder statt. Die Lüscher hatten richtig Lust zu feiern und auch jede gute Gründe dafür. Sie feierten ihren Sportler des Jahres und ihre Mannschaft des Jahres, die gleich zweifach die Kreismeisterschaft in einem Jahr holte. So etwas schafft nur der Sportverein Blau-Weiß Lüsche! 😉

Abriss Haus Krone in Bakum

Bakum. Das nächste ortsprägende Gebäude in meinem Heimatdorf wird abgerissen, das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Krone. Das Haus an der Kirchstraße hat eine lange Geschichte. Ganz früher war in dem Haus eine Gastwirtschaft, später eine Schlecker-Filiale und zuletzt eine Tierarztpraxis. Im Wohntrakt wohnte bis zu seinem Tod der Geschäftsmann Heinz Krone, der mit seiner Schwester Macella Kollmer einen Supermarkt betrieb, der sich in einem Anbau befindet. Heute ist in dem Gebäude eine Bäckereifiliale, die vorerst weiter im Betrieb bleibt. Das Gebäude Krone steht schon seit Jahren leer. In den letzten Jahren wurden die Gastwirtschaften Beckmann und Geising in der Kirchstraße abgerissen, dort entsteht ein neues Wohnhaus mit Gastronomie. Das Ortsbild von Bakum verändert sich rasant!

Foto: Rosenbaum – Abrissbagger bei der Arbeit. Das Haus Krone wird abgerissen

Püsterfrauen unterwegs in Bakum

Grenzjäger Schledehausen. Die Püsterfrauen der Grenzjäger Schledehausen waren unterwegs und machten auch bei Physio Aktiv auf dem Parkplatz halt. Dort baten mich die fröhlichen Damen um ein Foto, was ich natürlich gerne von ihnen geschossen habe.

Krippe in der Gethsemane Kirche in Bakum

Evangelische Kirchengemeinde Bakum. Die in ist in der Weihnachtszeit einen Besuch wert! Die evangelische hat auch in diesem Jahr wieder eine sehenswerte zu aufgebaut. Schon seit mehreren Jahren baut die Kirchengemeinde in der und zu einen auf, der die Geschichte vom und und die von erzählt. Beide Ausstellungen sind mit biblischen Erzählfiguren (Egli-Figuren) sehr liebevoll gestaltet und in unserer katholischen geprägten Region #Südoldenburg einzigartig. Auch die Gethsemanekirche ist in ihrer Art sehenswert, sie zählt zu den .

Die Sängerkrawatte wird wieder gebraucht

Weihnachten. Das erste Mal wieder wie gewohnt zuhause feiern. Dazu zählt für mich, am zweiten Weihnachtstag gemeinsam mit „meiner“ Chorgemeinschaft Cäcilia Bakum in der Weihnachtsmesse mitzusingen. Unser tritt dazu einheitlich mit Schal beziehungsweise Sängerkrawatte auf. Dazu tragen die Männer auch ein Einstecktuch im Sakko. Drei Jahre sind wir nicht mehr im Chor-Outfit aufgetreten.

Deshalb habe ich meine Chorkrawatte nicht mehr benötigt. Wegen Corona fand lange Zeit kein Festgottesdienst mit uns zu Weihnachten mehr statt. Wenige Tage vor unserem „Auftritt“ kam mir die bange Frage, wo das gute Stück wohl gelandet ist. Im Tresor? Lange Jahre bewahrte ich das wertvolle Zeichen meiner Zugehörigkeit zu unserem Chor im Tresor auf. Deshalb schaute ich als erstes dort nach, allerdings erfolglos. Danach durchsuchte ich die Schubladen meines Kleiderschranks. In einer Ecke fand ich die wieder. Beim Durchwühlen hörte ich ein Scheppern, das war die Krawattennadel, die dazu gehört. Jetzt fehlte nur noch das Einstecktuch!

Auch das fand sich wieder, in einem meiner schwarzen Sakkos. Jetzt kann Weihnachten kommen!

Es ist wieder Zeit für die Weihnachtskrippe

Adventszeit. Es geht in Riesenschritten auf Weihnachten zu. Für Leute, die das nicht (mehr) wissen: ist das Fest der Geburt von . Doch für Christinnen und Christen ist es nicht nur ein Fest über ein historisches Ereignis, der eines großartigen Menschen vor 2022 Jahren in Bethlehem, Israel. Sie feiern, dass Mensch wurde, in Jesus Christus der auf die Welt gekommen ist. Gott ist Mensch geworden. Und Gott will auch in unser Leben eintreten. Als kleines, hilfloses Baby, geboren von der nicht verheirateten Frau , die mit ihrem Partner Josef, der das Kind nicht gezeugt hat, auf der Flucht ist und in einer ärmlichen das Kind zur Welt bringt.

Davon erzählt die , die nicht nur in vielen Kirchen, auf „Weihnachtsmärkten“ und im Wohnzimmer von zahllosen Familien aufgebaut werden. Die Krippe gehört zu (Ankunft des Herrn) wie der . Auch ich baue die Weihnachtskrippe fast jedes Jahr wieder auf, es sei denn, ich bin über Weihnachten nicht zuhause. Schritt für Schritt meditiere ich die Geschichte, die damit beginnt, dass sich die schwangere Maria und ihr Mann Josef auf der Suche nach einer Behausung befinden. Es laufen ansonsten Hirten und wilde Tiere durch die Gegend. Die Hütte bleibt noch leer, bis Maria und Josef dort wirklich einziehen. Das Kind wird erst in der heiligen Nacht (#Heiligabend) in die Krippe gelegt. Dann ist Weihnachten! Bisschen Verlust gibt es allerdings bei unserer alten Familienkrippe. Einer der heiligen drei Könige hat den Kopf ab und ein Hirte ist auch bereits „verstorben“. Die Figuren aus Gips sind halt genauso zerbrechlich, wie wir Menschen.

Mit ÖPNV von Bakum nach Oldenburg und zurück

Verkehrswende. Derzeit habe ich kein Auto und bin auf und angewiesen, wenn ich irgendwo hin möchte. Ich hatte heute Vormittag einen Termin in .

Die beste Verbindung war mit dem Moobil+ Bus nach und der nach Oldenburg. Um kurz vor 07.50 Uhr stieg ich am Bakumer Rathaus Moobil+ Bus ein. Um 07.50 Uhr sollte er am Cloppenburger Bahnhof ein. Die direkte Entfernung ist eigentlich nur 18 km, mit dem Auto sind das 25 Minuten. Daher ist die Fahrtzeit von einer Stunde eigentlich ziemlich lang. Aber warum das etwas länger dauert, sollte ich am Ende einsehen.

Die Busfahrerin ließ sich Zeit mit der Abfahrt. Ich machte mir schon Sorgen, dass sie es nicht pünktlich zum Bahnhof schafft. Als ich sie darauf hinwies, dass es schon zehn vor acht sei, sagte sie mir, dass sie dann irgendwo auf der Strecke warten müsse, daher noch ein wenig warten wolle.

Um 07:56 Uhr ging es dann los. In Cappeln stiegen Leute zu, der Bus fuhr über Sevelten. Der Bus steuerte durch einige Siedlungen und wurde ziemlich voll. Um 08:50 Uhr erreichte er den Bahnhof und ich hatte genug Zeit, den Bahnsteig zu erreichen, von dem aus die Nordwestbahn los fuhr. Um 08:56 Uhr fuhr die Bahn pünktlich los. Die Nordwestbahn fährt auf dieser Linie Osnabrück-Oldenburg weitaus schneller, als auf der Linie Osnabrück-Bremen via Vechta. Um 09:29, eine gute halbe Stunde später, war ich am Oldenburger Bahnhof.

Mein Termin in Oldenburg war um 10.30 Uhr, zog sich aber bis 12:10 Uhr hin. Mein eigentlicher Plan, erst in der Oldenburger Innenstadt etwas zu essen und dann nach Hause zu fahren, schlug fehl. Denn ich konnte über die gleiche Strecke um 12:29 Uhr zurückfahren und kam um 13:45 Uhr wieder zuhause am Bakumer Rathaus an. Die Alternative wäre gewesen, mit dem Zug nach Ahlhorn und dann mit dem Bus nach Vechta und wiederum mit dem Moobil+ Bus von Vechta aus nach Bakum zu fahren. Die Fahrt hätte länger gedauert und ich hätte zwei Mal umsteigen müssen.

Also ging ich eilig zum Bahnhof, den ich noch so rechtzeitig erreichte, um mir einen kleinen Snack zu kaufen, den ich dann im Zug verzehrte. Pünktlich ging es am Oldenburger Bahnhof los und ebenso pünktlich erreichte die Nordwestbahn um 13:05 Uhr den Cloppenburger Bahnhof. Diesmal war die planmäßige Fahrzeit vom Cloppenburger Bahnhof bis zum Bakumer Rathaus auf nur 35 Minuten angesetzt. Umso mehr war ich erstaunt, dass der Bus ebenso voll wie bei der Hinfahrt war und zwar eine andere Strecke fuhr, die aber mindestens genauso lang war. Diesmal fuhr der Bus durch etliche Siedlungen nach Elsten, wo ein Fahrgast ausstieg. Dann ging es weiter nach Cappeln. Dort stiegen weitere Fahrgäste am Rathaus aus. Dann ging es in das Cappelner Industriegebiet, wo die restlichen Fahrgäste außer mir ausstiegen.

Der Bus hatte noch gute 10 Minuten Zeit, die Strecke bis Bakum zu schaffen. Es war die gleiche Busfahrerin und sie musste diesmal weitaus mehr Gas geben als auf der Hinfahrt. Ich war von ihrer Fahrleistung sehr beeindruckt, denn sie war auf die Minute pünktlich um 13:45 Uhr am Bakumer Rathaus.

Die Kosten für die Moobil+ Busfahrt betrugen jeweils auf der Hinfahrt und Rückfahrt vier Euro. Für die Fahrkarte mit der Nordwestbahn, die ich über die App Bahn Navigator buchte, bezahlte ich mit der Bahn Card 25 7,95 Euro auf der Hinfahrt. Auf der Rückfahrt buchte ich das Spar-Ticket für 6,00 Euro mit der App FahrPlaner des Verkehrsverbundes Bremen-Niedersachsen. Insgesamt kostete mir die Fahrt 21,95 Euro.

Elektroauto fahren wird teurer als das Fahren von Verbrennern

Elektromobilität. Der bislang relativ günstige Anbieter hat seine Tarife deutlich angehoben, um fast 30 Prozent. Es werden drei Tarife angeboten. Beim Tarif ohne monatlicher Grundgebühr kostet eine Kilowattstunde mehr als 60 Cent, bei den Tarifen mit monatlicher zahlen die Kundinnen und Kunden etwas weniger. Bislang war der günstigste bei 39 Cent an langsamen AC Ladesäulen.

Vergleich: Elektroauto 20kWh/100 km und Verbrenner 5l/100 km
Stromtarif = 60 Cent /kWh
Benzinpreis = 1,75 /Liter Super

Autostrom / Benzin Kosten für Distanz 100 km:

Elektroauto: 12,00 Euro
Verbrenner: 8,75 Euro

Stromtarif = 30 Cent/kWh: 100 km kosten bei 20 kWh/100km Verbrauch: 6,00 Euro
Stromtarif = 45 Cent/kWh: 100 km kosten bei 20 kWh/100km Verbrauch: 9,00 Euro

Es kann durchaus sein, dass die für den Antrieb eines sparsamen Verbrenners bei den derzeitigen Tarifen günstiger als für ein sind. Der Sparvorteil eines Elektroautos, welches auf öffentliche Ladeinfrastruktur oder auf den Haushaltstrom des Netzanbieters angewiesen ist, ist gegenüber dem Verbrenner weggefallen. Ein Elektroauto ist im Verbrauch nur noch dann günstiger, wenn es mit aus der heimischen versorgt werden kann.

Ein Elektroauto ist von den Kosten her mittlerweile deutlich teuerer als ein Verbrenner, berücksichtigt man die meist deutlich höheren Anschaffungspreisen, besonders bei Gebrauchtautos. Dies und die bekannten anderen Nachteile von Elektroautos werden die Nachfrage nach Elektroautos deutlich dämpfen.

Hinweis: Der Vergleich ist natürlich immer abhängig von der jeweiligen Tarifsituation und dem Verbrauch des individuellen Fahrzeugs. Fahrzeuge mit höherem Verbrauch sind natürlich deutlich teuer, das gilt sowohl für Verbrenner wie für Elektroautos.

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