georg-rosenbaum.de

bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Aktion: AfD-freie Zone – kampanjo: AfD libera zono

Esperanto suben. Ich lade dich zur gemeinsamen Aktion „AfD-freie Zone“ ein. Du kannst mitmachen. Sprich mit Freunden, hänge Plakate gegen die AfD auf, verteile Flyer, verfasse oder teile Posts gegen die AfD in Sozialen Netzwerken.

Der Kommunalwahlkampf in Niedersachsen beginnt, die ersten Wahlplakate hängen bereits. Am 13. September werden in Niedersachsen Landräte, Kreistage und Gemeinderate neu gewählt, auch in Bakum! Daher wird es wieder Zeit, die Aktion AfD-freie Zone zu starten. Ich erkläre meinen Bereich als AfD-Freie Zone und kämpfe dafür, dass die AfD in Bakum möglichst keinen Fuß fasst. Bei den letzten Kommunalwahlen wurde die AfD aus dem Bakumer Gemeinderat wieder abgewählt. So soll es auch diesmal sein. Falls dies nicht gelingt, bleibt zumindest mein Wohn- und Lebensbereich AfD-freie Zone.

Ich hoffe, dass sich möglichst viele anschließen und das Gleiche machen. Sich klar und deutlich von der AfD distanzieren.

In Zeiten des Rechtsrucks ist eine Positionierung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus wichtig. Diese Partei will einen nationalistischen Staat und ist eine rassistische und fremdenfeindliche Partei. Sie will die EU zerstören. Unser Wohlstand beruht auf einen internationalen Austausch und Handel. Als Europäer bin ich überzeugt, dass wir Wohlstand und Frieden nur in einem freien Deutschland und geeinten Europa gewährleisten können. Auch den Wohlstand bei uns im Oldenburger Münsterland!

Auch im Oldenburger Münsterland greift der Rechtspopulismus um sich. Ich höre dies in meinem Bekanntenkreis immer wieder, dass Menschen mit der AfD zumindest inhaltlich sympathisieren, zum Teil auch aus Enttäuschung zu den etablierten Parteien. Die AfD bringt uns keinesfalls die guten alten Zeiten zurück. Unser Oldenburger Münsterland profitiert vom Handel und Wandel in Europa und der Welt, gerade die Unternehmen in der Agrarwirtschaft. Die AfD gefährdet unseren Wohlstand, auch im Oldenburger Münsterland!

Kommunal hat die AfD bislang nichts zu unserem Oldenburger Münsterland beigetragen. Dies bestätigen mir immer wieder Kreistags- und Gemeinderatsmitglieder. Häufig zeichneten sie sich für Desinteresse an kommunalen Themen aus und blieben Ratssitzungen sogar fern. Ihr Hauptinteresse liegt darin, Macht in Berlin zu gewinnen. Daher können wir auf diese Partei bei uns im Oldenburger Münsterland gerne verzichten.

Als Christ, Europäer und als Esperantist spreche ich mich gegen Nationalismus und einseitigen Patriotismus aus. Die AfD ist demokratieschädlich, antisemitisch und völkisch. Letztendlich ist sie auch anti-christlich, denn sie will den Einfluss der christlichen Kirchen erheblich einschränken. Die Kirchen haben mehrfach vor der AfD gewarnt. Das alles passt nicht zum Oldenburger Münsterland,

Download: AfD Abstieg für Deutschland (Broschüre der CDU)

Esperanto: La 13-an de septembro en Malsupra Saksio (federacia lando en Germanio) okazos elektoj por elekti distriktajn administrantojn, distriktajn konsiliojn kaj lokajn konsiliojn – inkluzive en Bakum, kie mi loĝas! Do denove estas tempo lanĉi la kampanjon “AfD-Libera Zono”. Mi deklaras mian regionon AfD-Libera Zono kaj batalos por certigi, ke la AfD ne akiros piedtenon en Bakum, se entute eblas. AfD estas la ekstrema dekstra partio Alternativo por Germanio.

Kiel kristano, eŭropano kaj esperantisto, mi kontraŭas naciismon kaj unuflankan patriotismon. La AfD estas malutila al demokratio, antisemita kaj etno-naciisma.

En mia germana artikolo mi malkaŝe kaj rekte invitas ĉiun leganton engaĝiĝi en la kampanjo kontraŭ AfD. Ĉiu devus paroli pri ĝi kun siaj amikoj, disdoni flugfoliojn kaj afiŝi en sociaj retoj kontraŭ la AfD.

Beitragsbild: Keine Stimme für die AfD – Anwohner gegen Rechts
Blogbildo (supren): Neniu voĉdono por AfD – loĝantoj kontraŭ dekstremuloj

Vechta – Drei Kirchen – eine Pfarrei

Normalerweise gehe ich sonntags in den Gottesdienst meiner Bakumer Heimatgemeinde. Schließlich liegt das nahe, weil die Bakumer Pfarrkirche bei mir gleich neben an liegt. Doch wenn ich am Wochenende Besuch bekomme oder aus einem anderen Grund nicht Sonntag vormittags zur Kirche gehen kann, fahre ich auch mal in die benachbarte Kreisstadt Vechta und besuche in der Propsteikirche St. Georg die Abendmesse. Zur Propsteikirche habe ich eine besondere Beziehung, schließlich ist sie meinem Namenspartron, den heiligen Georg geweiht. Aber auch die meist gelungenen Predigten und die professionelle Orgelbegleitung sprechen mich an. Da wird der Messbesuch für mich zu einem besonderen Erlebnis. Das geht nicht nur mir so. Man trifft in Vechta durchaus öfter auch Bakumer im Gottesdienst.

Vechtaer Pfarrgemeinde schärft das Profil ihrer Pastoral

Heute hörte ich in der Vorabendmesse aber besonders aufmerksam bei der Predigt zu, denn der eremitierte Pfarrer hatte das Thema Zukunft der Vechtaer Kirchengemeinde auf dem Programm. In Vechta gibt es drei Kirchorte: die Propsteikirche St. Georg, die Kirche Maria Frieden und St. Marien Oythe. Jeder Kirchort soll ein eigenes Profil erhalten. Außerdem soll die Gottesdienstordnung ab September verändert werden. Letzteres ist für mich relevant: Bleibt die Abendmesse sonntags, um 18.00 Uhr? Zu meiner Freude ist dies der Fall. Für mich wird sich also erst einmal nichts ändern.

Propsteikirche St. Georg Vechta – Stadtkirche und Kirche der Region

Die Propsteikirche ist die Citykirche und gleichzeitig auch die Kirche für die ganze Region Oldenburger Münsterland. Sie öffnet ihre Tore täglich für jedermann, lädt ein zum Gebet und Austausch. Dort finden alle Gottesdienste des Offizialates Oldenburg und zu den Feiertagen im Kirchenjahr statt. Sonntags ab 17.15 Uhr soll es ein Beichtangebot geben, abends lädt weiterhin die Abendmesse um 18.00 Uhr ein, den Sonntag ausklingen zu lassen. Die Propsteikirche versteht sich als Kirchort über die Grenzen der Vechtaer Pfarrgemeinde hinaus.

Kirche Maria Frieden Vechta – Familien- und Kulturkirche

Die Kirche Maria Frieden soll stärker zu einem Ort für Familien, Kinder und Jugendlichen werden. Dort sollen auch neue Gottesdienstformen angeboten werden. Dazu soll die Kirche modernisiert und renoviert werden. Bereits heute finden dort schon Samstag abends Lobpreismessen mit anschließender eucharistischer Anbetung statt. Verstärkt sollen Familienmessen und auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden

Kirche St. Maria Oythe – Heimat und Hochzeitskirche

Die alte aus Sandstein erbaute Kirche in Oythe hat ein besonderes Flair und bietet sich geradezu für Trauungen an. Gleichzeitig bleibt sie natürlich das „geistliche Herz“ Oythes und Zentrum des Dorfes, das in die Stadt Vechta eingegliedert wurde.

Ist das Vechtaer Pastoralkonzept modellhaft für andere Kirchengemeinden?

Ich meine, ja! Die Zahl der hauptamtlichen Seelsorger sinken überall, nicht nur in Vechta, sondern in allen Pfarrgemeinden. Gleichzeitig sinken die Zahlen der Messbesucher. Es wird in den Pfarrgemeinden daher nicht mehr flächendeckend möglich sein, überall die traditionellen Gottesdienste anzubieten. Damit die Kirche noch „im Dorf“ bleiben kann und nicht zu einem geschlossenen Denkmal verflossener Frömmigkeit verkommt, ist ein eigenes Profil durchaus sinnvoll. Ich halte dieses Pastoralkonzept deshalb durchaus für zukunftsweisend. Gerade die kleinen Dorfkirchen würden sich für stimmungsvolle kulturelle und religiöse Angebote eignen. Dazu müssten die Gemeindemitglieder aber auch bereit sein, alte Gewohnheiten zu überwinden.

Hinweis: Quelle des Beitrags sind die Pfarrnachrichten der Pfarrgemeinde St. Maria Himmelfahrt Vechta vom 18.07. bis 26.07.2026

Warum ich temporär wieder Instagram benutze

Die Instagram App ist eigentlich seit langer Zeit von meinen Geräten verbannt. Doch seit heute habe ich sie bis zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen im September installiert. Ich benutze sie nur, um mich über den kommunalen Wahlkampf zu informieren und meine Aktion AfD freie Zone zu verbreiten.

Warum Insta?

Ich nutze ansonsten nur Signal und WhatsApp für lokale Kontakte. Da ich dort nur ganz wenige Menschen aus meinem lokalen Umfeld in meinen Kontakten habe, kann ich damit wenig erreichen. Bei Instagram folgen mir immerhin 30 Leute, obwohl ich mein Konto dort eigentlich inaktiv ist. Ich hatte dort nur ein altes Reel veröffentlicht. Das habe ich aber inzwischen wieder gelöscht. Außer auf Insta poste ich natürlich auch auf Mastodon und Bluesky. Die beiden sozialen Netzwerke werden aber in meinem lokalen Umfeld kaum benutzt, daher kann ich im kommunalen Wahlkampf dort auch kaum Leute erreichen.

Daher ist Instagram für meine Aktion AfD freie Zone alternativlos.

Was will ich auf Insta posten?

Ich habe meinen Flyer und den von mir entworfenen Aufkleber dort veröffentlicht. Außerdem habe ich ein neues Reel erstellt, in dem ich auffordere, aktiven Wahlkampf gegen die AfD zu machen. Zum Beispiel bei Freunden. Oder ein Plakat gegen die AfD aufzuhängen.

Wen will ich erreichen?

Zunächst mal natürlich die 30 Follower. Darüber hinaus hoffe ich, über die hashtags #noafd und #afd vielleicht noch weitere Nutzer zu erreichen.

Was will ich auf Instagram erreichen?

Ich möchte die Leute motivieren, aktiv zu werden, in welcher Form auch immer. Sie dürfen zum Beispiel meinen Flyer ausdrucken und verteilen. Außerdem habe ich sie eingeladen, meinen Aufkleber bei spreadshirt.de zu bestellen. Ganz wichtig ist mir, ein Zeichen gegen Rechts zu geben und mich aktiv gegen die AfD einzusetzen. Mir ist klar, dass ich möglicherweise wenig mit meinen Postings erreiche. Aber ein Versuch ist es für mich wert.

Nach der niedersächsischen Kommunalwahl werde ich mein „Insta“ wieder in den Dämmerschlaf versetzen, die App löschen und mich nur über den Browser einloggen, wenn ich dort mal was nachschauen möchte.

Moderne Männlichkeit – Manifest von Mitgliedern der Grünen

Nirgendwo schlägt Männern so viel Hass gegenüber, wie aus linken Kreisen. Männer gelten bei Linken und Grünen, besonders in feministischen Kreisen, als gewalttätig, patriarchal, dominant, toxischn und unterdrückend. Für sie sind Männer verantwortlich für alles Übel in der Welt. Für nicht wenige Männer, auch für mich, sind diese Haltungen, die bei Linken und Grünen sehr verbreitet sind, sehr abschreckend. Das ist auch für mich einer der Gründe, nicht Grüne und Linke zu unterstützen. Weder als Wähler geschweige denn als Mitglied.

Und dies, obwohl ich viele grüne Ziele durchaus für unterstützenswert halte, zum Beispiel den Ausbau Erneuerbarer Energie, den Schutz der Natur und der Artenvielfalt sowie der Verkehrswende und den Ausbau öffentlicher Verkehrssysteme. Seit vielen Jahren fahre ich Elektroauto, nutze Solarenergie und pflege meinen Garten naturnah. Aber gesellschaftspolitisch fühle ich mich meilenweit entfernt von den Grünen mit ihren Hass gegenüber Männer, die bei einigen von ihnen unter Generalverdacht stehen, toxisch zu sein. Das bewirkt bei mir nur Kopfschütteln.

Ich kann nicht wirklich verstehen, warum in einigen feministischen Kreisen die Hälfte der Gesellschaft, die Männer, so ausgegrenzt wird. Und gar nicht nachvollziehbar ist für mich, dass zu den fanatischsten Feministen Männer zählen. Ich erlebe das immer wieder, wenn ich mit männlichen Feministen über Männerrechte diskutiere, deren Berechtigung diese grundsätzlich negieren. Dabei halte ich Gleichberechtigung von Frauen für wichtig, genauso wie der Respekt gegen über allen Minderheiten in unserer Gesellschaft. Wir brauchen ein Miteinander mit allen Menschen in unserer Gesellschaft, ganz gleich, welche Religion, Herkunft, Geschlecht und Lebensform sie haben.

Einige Grüne haben erkannt, dass der Männerfeindlichkeit bei den Grünen etwas entgegengestellt werden muss und haben ein Manifest verfasst, dass erfreulicherweise auch von weiblichen Mitgliedern der Grünen unterstützt wird. Der Beitrag propagiert eine „moderne positive Männlichkeit“ und wurde auf der Homepage von Julian Joswig veröffentlicht. Er beschreibt positive Männlichkeit als Gegenmodell zur toxischen Männlichkeit.

Link: Starke Männer übernehmen Verantwortung – Eine Einladung für moderne Männlichkeit

Das alte Männerbild war eine Rollen-Diktatur. Es gab nur einen richtigen Weg, Mann zu sein, und wer davon abwich, wurde aussortiert. Schwul? Nicht männlich genug. Sensibel? Nicht männlich genug. Künstlerisch? Nicht männlich genug. Dieses System hat unzählige Männer zerbrochen, die einfach nur sie selbst sein wollten. Moderne Männlichkeit ist inklusiv. Sie sagt: Es gibt unendlich viele Wege, ein Mann zu sein. Du kannst hart arbeiten oder Work-Life-Balance leben. Du kannst Muskeln aufbauen oder Poetry Slams schreiben, und sogar beides. Du kannst Fußball schauen oder tanzen gehen, und sogar beides. Du kannst Karriere machen oder Hausmann sein, und sogar beides.

Auf solche Worte habe ich lange gewartet. Ich unterstütze dieses Manifest voll und ganz. Deshalb teile ich es auch in meinem Blog. Es wird Zeit, dass wir uns gemeinsam für eine positive Männlichkeit einsetzen, die von vielen Männern schon lange vorgelebt wird. In der Familie, in ihrem Berufsalltag und im Ehrenamt. Toxische Männer gibt es – leider – auch, aber sie sind in der Minderheit. Die Trumps, Putins und meinetwegen auch Andrew Tate dürfen gerne als toxisch gebrandmarkt werden. Sie repräsentieren aber in keiner Weise alle Männer und eine Männlichkeit, die von den meisten Männern gewollt und gelebt wird. Und es liegt eben auch an uns allen, Männern wie Frauen, dass toxische Menschen jederlei Geschlechts aufs Abstellgleis gestellt werden. Für eine Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt sind, Frauen wie Männer.

Nachtrag: Es gibt ein weiteres „Grünes Männermanifest“, dass auf der Homepage der „Grüne NRW“ veröffentlicht wurde.

Link: “NICHT LÄNGER MACHOS SEIN MÜSSEN” – DAS GRÜNE MÄNNERMANIFEST

Ich weiß nicht, ob das als Gegenpapier zum ersten Manifest formuliert ist, auf jeden Fall verstehen die Verfasser sich als „grüne Feministen“ und fordern, dass sich die Männer sich nach feministischen Werten orientieren sollen. „Wir wollen keine Machos mehr sein müssen, wir wollen Menschen sein“. Ein wenig irritiert mich das, denn als Macho habe ich mich nie gefühlt, musste ich auch nie sein und Mensch bin ich natürlich genauso wie jede Frau auch. Auch heißt es, mehr Männer sollten in klassischen Frauenberufen arbeiten, als ob das nicht die Männer selbst entscheiden sollen, welchen Beruf sie ausüben müssen.

Dennoch werden auch einige wichtige Punkte angesprochen, zum Beispiel, dass auch Männer ein Recht haben, krank sein zu dürfen, ohne als Versager abgestempelt zu werden. Auch wird zumindest angedeutet, dass auch Männer Rollenzwängen unterliegen, die ihnen schaden und letztendlich auch dazu beitragen, dass Männer kürzer gesund bleiben und leben als Frauen.

Gut finde ich, dass Grüne dieses Thema diskutieren, das bei anderen Parteien und in der Gesellschaft sonst weitgehend tabuisiert wird. Männer müssen sich in einer veränderten Gesellschaft neu definieren, was ihre Rolle und ihre Wünsche angeht, auch sie müssen für ihre Rechte auf ein selbstbestimmtes Leben kämpfen.

Heute habe ich meine letzten Bakumer Bilder dem Heimatverein übergeben

Heute habe ich nicht nur für die Volksfestgemeinschaft die Bilder des diesjährigen Volksfestes online gestellt sondern außerdem die Bilder des vergangenen Jahres, die ich in der Gemeinde Bakum gemacht habe, dem Heimatverein Bakum zur Verfügung gestellt.

Damit endet für mich auch diese Tätigkeit als Bakumer Berichterstatter. Der Heimatverein erhielt mehr als 2.000 Bilder von mir. Insgesamt habe ich Zigtausende Bilder dem Heimatverein Bakum gegeben. Wie mir Hubert Kröger bestätigte, erhielt der Heimatverein von mir seit 2003 Fotos, die alle im digitalen Archiv des Vereins gespeichert sind. Kröger bedankte sich bei mir für diesen wertvollen Beitrag für den Erhalt dieser Fotos, die historischen Wert für unsere Gemeinde haben.

Die Mauersegler sind wieder da!

Es wird unsere Freunde von der NABU Ortsgruppe Bakum freuen. Die Mauersegler sind wieder da. Ich habe die kleinen Kamikaze Flieger wieder über meinen Garten die Nistkästen anfliegen sehen, die die Bakumer NABU Gruppe unter dem Dachfirst der benachbarten Schule angebracht hat.

Wie ich zuletzt gehört habe, ist leider die Population dieser kleinen Vögel bedroht, die eine weite Reise hinter sich legen, um hier ihren Nachwuchs hier aufzuziehen. Nicht nur die Nistmöglichkeiten fehlen, auch der Klimawandel macht es den Tieren schwer, zu überleben.

Beitragsbild: Nistkästen am Schulgebäude (Foto: Rosenbaum)

Mein erstes Volksfest ohne Fotoapparat seit langer Zeit

In diesem Jahr habe ich keine Fotos vom Volksfest Bakum gemacht. Es ist wohl das erste Volksfest seit gefühlt zwanzig Jahren, auf dem ich nicht als Fotograf sondern als einfacher Zuschauer teilnahm. So ganz stimmt es auch nicht, weil ich als Sänger der Chorgemeinschaft Cäcilia diesmals erstmals sogar am Umzug beteiligt war.

Ein absoluter Perspektivwechsel war das Volksfest für mich also. Und es hat echt Spaß gemacht, durch das Spalier von tausenden Zuschauern „Bella Napoli“ singend mit unserem Chor zu maschieren. Dennoch, es ist und bleibt ein Bruch für mich, nicht mehr Volksfest-Fotograf zu sein. Ich habe zigtausend Bilder vom Festumzug, tollen Partys, kostümierten Bakumern und fröhlich feiernden Menschen gemacht. Das ist nun vorbei. Aber, wie heißt es so schön: Man soll Schluss machen, wenn es am schönsten ist.

Ein Trost für diejenigen, die meine Fotogalerie vermissen. Eine Bildergalerie gibt es auf om-online.de …

Beitragsbild: Statt fotografieren – mit dem Chor Volksfest Bakum feiern. Foto: Selfie von Georg Rosenbaum

Mit der Chorgemeinschaft vor dem Volksfestumzug. Bild: Chorgem. Cäcilia
Mit Sängerfreundinnen kurz vor dem Beginn ds Festumzugs. Bild: Chorgemeinschaft Cäcilia

Silvia Breher appelliert auf dem Volksfest Bakum an den Zusammenhalt

Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher war in diesem Jahr am Samstag zu Gast auf dem Volksfest Bakum. Überraschenderweise wurde sie von Carolin Grieshop interviewt, der ehemaligen Vorsitzenden der CDU Bakum. Grieshop war dazu eigens aus Süddeutschland angereist. Die Fragen konnten alle Bakumer Seniorinnen und Senioren an Breher formulieren, sie wurden von Carolin Grieshop an Silvia Breher gerichtet. Ein bunter Strauß an Fragen über Brehers Arbeit und Leben in Berlin, zu Landwirtschaft, der Wirtschaft, dem Gesundheitssystem, Rente und sozialer Zusammenhalt in der Gesellschaft wurde gestellt.

Breher sagte, dass die politische Lage im In- und Ausland uns vor vollkommen anderen Herausforderungen stellt. Der Krieg in der Ukraine und im Iran führten dazu, dass wir keine günstige Energie mehr geliefert bekommen, die Exportmärkte in China und den USA brächen zusammen und die Kosten seien für alle gestiegen. Wir müssen im Gesundheits- und Sozialsystem einsparen, weil wir die Kosten nicht mit noch höheren Lohnnebenkosten finanzieren können. Arbeit darf nicht zu teuer werden, sagte sie.

Sehr energisch warb sie für mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir haben ein so tolles Land, wir haben so gute Voraussetzungen, wenn wir gemeinsam die Herausforderungen anpacken, war ihr Plädoyer. Sie sagte auch, dass es derzeit keine Alternative für die derzeitige Regierungskoalition aus CDU / CSU und SPD gibt. Die Diskussion um den Kanzlerwechsel von Friedrich Merz durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst bezeichnete sie als Zeitungsente.

Meine Bank warnt vor Betrugsversuchen per Telefon

Vor erst kurzer Zeit schrieb ich hier einen Blogbeitrag über einen Anruf von der Bank, die mal hier zu Hause war. Genau die Bank warnt mich heute morgen im Online Banking vor Betrugsversuchen per Telefon.

Gleich beim Starten der Bank App öffnet sich das Fenster, das vor Betrug warnt. Kund:innen würden „telefonisch von angeblichen Bankmitarbeiter:innen, oder auch von Dritten, kontaktiert“, heißt es in Gendersprache formuliert im Text. Dabei würde behauptet, dass „Maßnahmen“ im Online-Banking oder ein „Transfer des Guthabens auf ein anderes Konto“ erforderlich sei.

Manchmal erscheine sogar die Telefonnummer der OLB im Display, wobei es sich um eine Manipulation handele,“ wird weiter gewarnt. Wenn man unsicher sei, ob es sich um ein Betrugsfall handele, könne man bei der Bank anrufen, wird geraten. Ansonsten solle man einfach auflegen.

Viel anderes bleibt den Kunden auch kaum möglich, denn die Bank, die hier mal zu Hause war, hat ihre Filialen vor Ort längst geschlossen.

Screenshot: Warnung der Bank vor telefonischen Betrugsversuchen
« Older posts

© 2026 georg-rosenbaum.de

Theme by Anders NorenUp ↑