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bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Heute habe ich meine letzten Bakumer Bilder dem Heimatverein übergeben

Heute habe ich nicht nur für die Volksfestgemeinschaft die Bilder des diesjährigen Volksfestes online gestellt sondern außerdem die Bilder des vergangenen Jahres, die ich in der Gemeinde Bakum gemacht habe, dem Heimatverein Bakum zur Verfügung gestellt.

Damit endet für mich auch diese Tätigkeit als Bakumer Berichterstatter. Der Heimatverein erhielt mehr als 2.000 Bilder von mir. Insgesamt habe ich Zigtausende Bilder dem Heimatverein Bakum gegeben. Wie mir Hubert Kröger bestätigte, erhielt der Heimatverein von mir seit 2003 Fotos, die alle im digitalen Archiv des Vereins gespeichert sind. Kröger bedankte sich bei mir für diesen wertvollen Beitrag für den Erhalt dieser Fotos, die historischen Wert für unsere Gemeinde haben.

Die Mauersegler sind wieder da!

Es wird unsere Freunde von der NABU Ortsgruppe Bakum freuen. Die Mauersegler sind wieder da. Ich habe die kleinen Kamikaze Flieger wieder über meinen Garten die Nistkästen anfliegen sehen, die die Bakumer NABU Gruppe unter dem Dachfirst der benachbarten Schule angebracht hat.

Wie ich zuletzt gehört habe, ist leider die Population dieser kleinen Vögel bedroht, die eine weite Reise hinter sich legen, um hier ihren Nachwuchs hier aufzuziehen. Nicht nur die Nistmöglichkeiten fehlen, auch der Klimawandel macht es den Tieren schwer, zu überleben.

Beitragsbild: Nistkästen am Schulgebäude (Foto: Rosenbaum)

Mein erstes Volksfest ohne Fotoapparat seit langer Zeit

In diesem Jahr habe ich keine Fotos vom Volksfest Bakum gemacht. Es ist wohl das erste Volksfest seit gefühlt zwanzig Jahren, auf dem ich nicht als Fotograf sondern als einfacher Zuschauer teilnahm. So ganz stimmt es auch nicht, weil ich als Sänger der Chorgemeinschaft Cäcilia diesmals erstmals sogar am Umzug beteiligt war.

Ein absoluter Perspektivwechsel war das Volksfest für mich also. Und es hat echt Spaß gemacht, durch das Spalier von tausenden Zuschauern „Bella Napoli“ singend mit unserem Chor zu maschieren. Dennoch, es ist und bleibt ein Bruch für mich, nicht mehr Volksfest-Fotograf zu sein. Ich habe zigtausend Bilder vom Festumzug, tollen Partys, kostümierten Bakumern und fröhlich feiernden Menschen gemacht. Das ist nun vorbei. Aber, wie heißt es so schön: Man soll Schluss machen, wenn es am schönsten ist.

Ein Trost für diejenigen, die meine Fotogalerie vermissen. Eine Bildergalerie gibt es auf om-online.de …

Beitragsbild: Statt fotografieren – mit dem Chor Volksfest Bakum feiern. Foto: Selfie von Georg Rosenbaum

Mit der Chorgemeinschaft vor dem Volksfestumzug. Bild: Chorgem. Cäcilia
Mit Sängerfreundinnen kurz vor dem Beginn ds Festumzugs. Bild: Chorgemeinschaft Cäcilia

Silvia Breher appelliert auf dem Volksfest Bakum an den Zusammenhalt

Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher war in diesem Jahr am Samstag zu Gast auf dem Volksfest Bakum. Überraschenderweise wurde sie von Carolin Grieshop interviewt, der ehemaligen Vorsitzenden der CDU Bakum. Grieshop war dazu eigens aus Süddeutschland angereist. Die Fragen konnten alle Bakumer Seniorinnen und Senioren an Breher formulieren, sie wurden von Carolin Grieshop an Silvia Breher gerichtet. Ein bunter Strauß an Fragen über Brehers Arbeit und Leben in Berlin, zu Landwirtschaft, der Wirtschaft, dem Gesundheitssystem, Rente und sozialer Zusammenhalt in der Gesellschaft wurde gestellt.

Breher sagte, dass die politische Lage im In- und Ausland uns vor vollkommen anderen Herausforderungen stellt. Der Krieg in der Ukraine und im Iran führten dazu, dass wir keine günstige Energie mehr geliefert bekommen, die Exportmärkte in China und den USA brächen zusammen und die Kosten seien für alle gestiegen. Wir müssen im Gesundheits- und Sozialsystem einsparen, weil wir die Kosten nicht mit noch höheren Lohnnebenkosten finanzieren können. Arbeit darf nicht zu teuer werden, sagte sie.

Sehr energisch warb sie für mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir haben ein so tolles Land, wir haben so gute Voraussetzungen, wenn wir gemeinsam die Herausforderungen anpacken, war ihr Plädoyer. Sie sagte auch, dass es derzeit keine Alternative für die derzeitige Regierungskoalition aus CDU / CSU und SPD gibt. Die Diskussion um den Kanzlerwechsel von Friedrich Merz durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst bezeichnete sie als Zeitungsente.

Meine Bank warnt vor Betrugsversuchen per Telefon

Vor erst kurzer Zeit schrieb ich hier einen Blogbeitrag über einen Anruf von der Bank, die mal hier zu Hause war. Genau die Bank warnt mich heute morgen im Online Banking vor Betrugsversuchen per Telefon.

Gleich beim Starten der Bank App öffnet sich das Fenster, das vor Betrug warnt. Kund:innen würden „telefonisch von angeblichen Bankmitarbeiter:innen, oder auch von Dritten, kontaktiert“, heißt es in Gendersprache formuliert im Text. Dabei würde behauptet, dass „Maßnahmen“ im Online-Banking oder ein „Transfer des Guthabens auf ein anderes Konto“ erforderlich sei.

Manchmal erscheine sogar die Telefonnummer der OLB im Display, wobei es sich um eine Manipulation handele,“ wird weiter gewarnt. Wenn man unsicher sei, ob es sich um ein Betrugsfall handele, könne man bei der Bank anrufen, wird geraten. Ansonsten solle man einfach auflegen.

Viel anderes bleibt den Kunden auch kaum möglich, denn die Bank, die hier mal zu Hause war, hat ihre Filialen vor Ort längst geschlossen.

Screenshot: Warnung der Bank vor telefonischen Betrugsversuchen

Abstieg für Deutschland – die Anti – AfD Kampagne der CDU

Die CDU hat eine Broschüre herausgegeben, in der sie sich ganz klar von der AfD abgrenzt. Download: Abstieg für Deutschland (pdf).

In diesem Dokument stellt die CDU klar, dass die AfD keine bürgerliche Partei und kein konservativer Wettbewerber ist. Sie ist sogar demokratieschädlich und will Europa spalten. Die Broschüre stellt in einer Klarheit, die ich lange bei der CDU vermisst habe, dar, dass es keinerlei Berührungspunkte zwischen Christdemokraten und der AfD gibt. Daher kann es auch keinerlei Zusammenarbeit der CDU mit der AfD geben. Dieses Papier schließt also eine Zusammenarbeit prinzipiell aus, die bei einigen Mitgliedern und Verbänden der CDU in den östlichen Bundesländern schon geben soll. Folgende Punkte nennt das Papier:

  • Die AfD ist demokratiefeindlich
  • Die AfD ist antisemitisch und will die Verantwortung für unsere Geschichte tilgen
  • Die AfD ist völkisch und ausländerfeindlich

Das Papier bietet viele Argumente dagegen, die AfD zu wählen oder in irgendeiner Form zu unterstützen. Auch bei uns steigt die Zahl der Leute, die die AfD wählen, weil sie mit der aktuellen Politik unzufrieden sind. Wer nicht möchte, das Leute in unsere Gemeinderäte gewählt werden, die zu keiner Lösung eines Problems beitragen, sollte in seinem Umfeld die Menschen mit guten Argumenten überzeugen, dass die AfD nicht nur für den Abstieg von Deutschland sondern auch für den Abstieg unserer bislang erfolgreichen Heimat Südoldenburg steht: Gemeinschaft statt Spaltung – Gastfreundschaft und Zusammenarbeit mit fremden Menschen – wirtschaftlicher Erfolg und Wohlstand weit über unsere Grenzen hinaus. Ein starker Grund, dass unser Südoldenburg bislang so erfolgreich ist, dass es Rechtsextremismus keine Chance lies. Dafür steht auch unsere CDU in Südoldenburg!

Dieser Beitrag ist auch Teil meiner Kampagne AfD-freie Zone

Bakumer Chor sucht Leute, die beim nächsten Konzert mit singen

Die Chorgemeinschaft Cäcilia Bakum hatte vor wenigen Wochen noch ihren fantastischen Auftritt in der St. Johannes-Kirche in Bakum. Als nächstes plant sie ein Konzert mit Musical, Filmmusik und bekannten Schlagern und Hits. Es macht Spaß, in einem vielstimmigen Chor mit 50 Sängerinnen und Sängern zu singen. Wenn du Lust hast und gerne singst, bist du herzlich eingeladen, zu unserer Chorprobe, donnerstags um 20 Uhr in die St. Johannes-Schule zu kommen.

Hier wohnen Weltbürger – Ĉi tie loĝas mondanoj

Esperanto suben – Ich habe unser Türschild ausgewechselt. Es enthält neben Namen und Adresse die Begrüßung Willkommen in vielen Sprachen der Welt und der Zusatz, dass hier Weltbürger wohnen. Das weist darauf hin, dass die Bewohner des Hauses sich gegen Nationalismus und Rechtsextremismus aussprechen. Es ist ein klares Statment auch gegen die AfD und andere rechte Parteien in Europa.

Mi anstataŭigis nian pordosignon. Krom niaj nomoj kaj adreso, ĝi montras la saluton ‘Bonvenon’ en multaj lingvoj el la tuta mondo, kune kun la noto, ke ĉi tie loĝas mondcivitanoj. Tio celas reliefigi, ke la loĝantoj de la konstruaĵo kontraŭas naciismon kaj dekstrulan ekstremismon. Ĝi ankaŭ estas klara deklaro kontraŭ la AfD (Alternativo por Germanio) kaj aliaj dekstrulaj partioj en Eŭropo.

Von Twitter über Mastodon zu Eurosky und Bluesky

Lange war ich begeisteter Nutzer von Twitter. Dem Kurznachrichtendienst, der Nachrichten in Sekunden in die ganzen Welt welt verbreitet. Doch spätestens, als im Jahr 2022 Elon Musk Twitter kaperte, das Waschbecken in die Twitter-Zentrale trug und daraus eine Propaganda Plattform für ultrarechte Verschwörungstheoretiker machte, war für mich auf Twitter Schluss.

Längst hatte ich das Fediversum entdeckt. Seit 2018 bin ich dort auf verschiedenen Plattformen unterwegs, auf Mastodon, Hubzilla, Friendica, Pixelfed und Peertube. Mittlerweile hat sich das Fediversum gemausert. In der Anfangszeit waren dort nur ein paar Nerds, die von einer friedlichen Social Media Welt träumten, ohne Hass und mit hoher Netzkultur. Heute findet man auch viele Universitäten, interessante Personen und Organisationen dort. Andererseits fehlen andere VIPs, Medien und vor allem fehlt politische Meinungsvielfalt. Im Fediversum riecht es stark rot-grün. Liberale und konservative Standpunkte werden dort hart attakiert. Das ist eigentlich schade. Zum Teil herrscht im Fediversum immer noch eine Ausgrenzung von Neuen, die sich nicht an die dort geltenden Moderations-Regeln halten wollen. Das wirkt auf viele nicht einladend.

Lange habe ich mich geziert, Bluesky auszuprobieren. Schließlich handelt es sich auch hier um ein US- Internetangebot. Das heißt, die Daten werden in den USA gespeichert. Seit kurzer Zeit gibt es Eurosky. Es wird von einem europäischen Unternehmen betrieben und ermöglicht über das AT Protocol einen Zugang zum Bluesky Netzwerk. Die Daten werden aber nach europäischen Datenschutzgesetzen auf europäischen Servern gespeichert. Mich reizte es, dies auszuprobieren. Dazu habe ich ein Konto bei Eurosky registrieren lassen und wähle mich damit auf Bluesky ein.

Bluesky wirkt auf den ersten Blick wie Twitter zu seinen besten Zeiten. Auf den zweiten Blick war ich enttäuscht. Auch dort fehlen viele Meinungsmacher, Parteien, VIPs und Kreative, die anscheinend lieber auf X als auf Bluesky posten. Warum eigentlich ist das so? Accounts selbst von Bundesministerien wurden seit Monaten dort nicht mehr aktualisiert. Wozu richtet man einen Account ein, ohne ihn zu pflegen?! Das hat mich schon im Fediversum verwundert. Dennoch findet man auf Bluesky Organisationen und Leute, die man im Fediversum nicht findet. Damit wird es durchaus zu einer Alternative zum Fediversum und natürlich vor allem zu X. Die Möglichkeiten, Inhalt auf Bluesky zu entdecken, sind etwas verwirrend. Es gibt zum Beispiel Starterpakete und Feeds, die Nutzer selber erstellen und teilen können. Neue Nutzer können zum Beispiel ein Starterpaket „Grünes Startpaket“ auf Bluesky nutzen und mit einem Klick 150 Bluesky-Accounts mit grünen Politikern folgen.

Leider nutzt Eurosky die Infrastruktur von Bluesky. Bluesky und die Atmosphere, das Ökosystem um das zugrunde liegende ATProtokoll, sind immer noch USA orientiert. Die Algorythmen empfehlen meistens US-Kanäle. Eine eigene europäische Infrastruktur fehlt noch. Man findet aber schnell deutsche Influencer, die auch in den anderen sozialen Netzwerken aktiv sind, wie Sixtus, Perowinger, Manuel Honkhase Altug etc. Die Parteien (bis auf die Grünen) sind dort allerdings dort noch kaum aktiv, genauso wie sie bisher das Fediversum noch nicht entdeckt haben. Einige wichtige Medienportale und Journalisten nutzen Bluesky dagegen recht rege, zum Beispiel der Ukraine Berichterstatter Vassili Golod (golod.bsky.social), die Großbritannien Spezialistin Annette Dittert (annettedittert.bsky.social) oder die ZDF Ankerfrau Marietta Slomka (mariettaslomka.bsky.social). Auch einige Medien wie der NDR (ndr.de), der Spiegel (spiegel.de), die Zeit (zeit.de) und die Frankfurter Rundschau (fr-zeitung.bsky.social) sind im blauen Himmel aktiv. Englisch sprachliche Medien wie The Guardian (theguardian.bsky.social) nutzen Bluesky intensiv.

Schon jetzt habe ich eine interessante Liste an interessanten Accounts auf Bluesky gefunden, die ich seit meinem Abschied von Twitter vermisst habe – und leider im Fediversum nicht wieder gefunden habe. Freunde habe ich aber auf Bluesky nach so kurzer Zeit nicht gefunden. Meine Kommunikation findet hauptsächlich im Fediversum statt. Dort habe ich einige Freunde, mit denen ich immer mal wieder kommuniziere, streite oder austausche. Im Fediversum nutze ich hauptsächlich Mastodon. Um ein Netzwerk aufzubauen, eignet sich das Fediversum bislang besser. Man kann Posts nur an Follower richten, nicht sichtbar in öffentlichen Timelines und öffentlich, anders als auf Bluesky, wo jeder Post öffentlich ist. Die Leute im Fediversum sind auch kommunikativer als auf Bluesky, ist mein erster Eindruck. Die Stärke von Bluesky sind globale Timelines und die bessere Suchfunktion.

Es sollen mit dem AT Protokoll neue europäische Alternativen zu Instagram, Twitter und tiktok entstehen. Die ensprechenden Apps gibt es bereits. Mit meinem Eurosky Account könnte ich sie sofort nutzen, wenn ich wollte. Man kann mit seinem Eurosky oder Bluesky Account alle Apps in der Atmosphere nutzen.

Neben Eurosky soll auch W Social als europäisches Soziale Netzwerk aufgegebaut werden. Betreiber ist ein schwedisches StartUp. Die Nutzer sollen sich mit einem Ausweis identifizieren, um W Social nutzen zu können. Damit soll vermieden werden, das KI-Bots auf W Social entstehen. Ob das Sinn macht, hängt davon ab, wie viele Leute bereit sind, W Social zu nutzen, das auch das AT Protokoll nutzt. Falls es mit Bluesky oder Eurosky föderiert, werden die Nutzer von W Social auch mit KI generierten Inhalten konfrontiert werden. Ich bin gespannt, ob sich europäische Alternativen gegenüber den BigTech Netzwerken Twitter, Instagram und tiktok behaupten können.

Beitragsbild: Screenshot meines Bluesky Profils

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