bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Monato: Septembro 2026

Abschied nehmen von Hubert Kröger +

Hubert Kröger ist ein Name, der bei alteingesessenen Bakumern gut bekannt ist. Er ist kürzlich verstorben. Sein unerwarteter Tod hat viele Bakumer betroffen gemacht, weil niemand damit rechnete. Kröger war viele Jahre lang Vorsitzender des Bakumer Tennisvereins. Seine Begeisterung für den Tennisverein hat er an andere weiter gegeben und bis heute ist der Tennisverein ein junger, aktiver Verein.

Der aktive Radfahrer war bis zuletzt in Bewegung. Häufig sah man Hubert auf dem Rad. Noch wenige Monate vor seinem Tod war Hubert mit Freunden auf einer längeren Radtour unterwegs.Viel in Bewegung setzte Hubert beim Heimatverein Bakum. Gemeinsam mit anderen baute er das Heimatarchiv auf. Dazu wurden Computer und Server angeschafft, Digitalfotos gesammelt und analoge Fotos und Texte digitalisiert und sorgsam abgespeichert.

Hier ist mein Berührungspunkt mit Hubert. Alljährlich bat er mich, dem Heimatverein Bilder zur Verfügung zu stellen, die ich im Verlauf des Jahres als Berichterstatter und Blogger gemacht habe. Insgesamt habe ich dem Heimatverein viele tausende Bilder gegeben. Alle Bilder wurden sorgsam ausgewertet, katalogisiert und gespeichert. Zur Auswertung gehört, dass die Namen der dort abgebildeten Personen und die Bildzeilen erfasst und in die Datenbank eingegeben wurden.

Hubert rief öfter bei mir an, wenn er etwas für den Heimatverein benötigte. Zuletzt bat er mich um Fotos von aktuellen Ereignissen in Bakum für die Broschüre „Dit un Dat ut Baoken“, die der Heimatverein alljährlich herausgibt. Die Texte und Gestaltung für die Broschüre hat Hubert viele Jahre erstellt und zusammengestellt.

Wenn ich Hubert traf, hatten wir immer ein längeres, intensives Gespräch über Bakum, Gott und die Welt. Hubert war ein vielseitig interessierter Mensch, der viel Hintergrundwissen hatte, vor allem über das Leben und die Geschichte der Gemeinde Bakum. Ich werde ihn immer in guter Erinnerung behalten. Und die gemeinsamen Begegnungen mit ihn werde ich vermissen.

Smartmeter: Postwurfsendung mit Kostenfalle in Bakum unterwegs

Bei Postwurfsendungen sollte man immer vorsichtig sein. Aktuell wird in Bakum eine Postwurfsendung mit Werbung für eine angeblich kostenlosen Installation von Smartmetern verteilt. Sie landete auch in meinen Briefkasten.

Es ist eine rein kommerzielle Aktion, die möglicherweise eine Kostenfalle ist. Smartmetern werden kostenlos vom Energieversorger installiert, daher Vorsicht! Ich habe bereits meinen Smartmeter kostenlos von der EWE eingebaut bekommen. Wer noch keinen hat und dies möchte, sollte sich an unseren heimischen Netzbetreiber oder an sein Energieversorgungsunternehmen wenden.

Kommunalwahlen: AfD gewinnt, CDU verliert

Das Kommunalwahlergebnis im Kreis Vechta und in meiner Heimatgemeinde ist gemischt. Die CDU bleibt zwar stärkste Kraft, aber auch in meiner Region wächst die rechtsextremistische AfD. Es kann also nicht mehr die Rede davon sein, dass wir in Südoldenburg gefeit vom Rechtspopulismus sind. Auch bei uns verliert die CDU – trotz ihrer guten Arbeit – an Vertrauen. In den Bakumer Gemeinderat zieht nun wieder ein AfD Abgeordneter ein, den bislang nur wenig Leute kennen. Wenn die AfD zwei Kandidaten aufgestellt hätte, wären es vielleicht sogar zwei Abgeordnete geworden.

Und auch auf Kreisebene ist die Kommunalwahl eine Zäsur. Im Landkreis Vechta haben sich die Stimmen für Blau-Braun verdreifacht. Die CDU verliert ihre absolute Mehrheit nicht an rot-grün, sondern an blau-braun. Hier sollten alle Alarmglocken bei jedem Christ-Demokraten läuten. Sie kann nicht mehr ohne Partner regieren und auch hier wird die AfD immer stärker. Bakum ist im Kreistag nur noch mit zwei statt drei Abgeordneten vertreten, Christiane Beverborg und Martina Spille. Anne Ellmann, die die Gemeinde Bakum viele Jahre im Kreistag vertrat, verfehlte ganz knapp ihre Wiederwahl. Es fehlten nur wenige Stimmen. Sicher ist auch das eine Folge davon, dass die CDU insgesamt Stimmen verlor.

Meine Aktion „Keine Stimme für die AfD“ endet damit vorerst – bis zum Beginn des Landtagswahlkampfes in Niedersachsen. Zur Landtagswahl wird es noch wichtiger sein, die Stimme gegen Rechtsextremismus zu erheben, gerade für Christ-Demokraten.

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