Das Kommunalwahlergebnis im Kreis Vechta und in meiner Heimatgemeinde ist gemischt. Die CDU bleibt zwar stärkste Kraft, aber auch in meiner Region wächst die rechtsextremistische AfD. Es kann also nicht mehr die Rede davon sein, dass wir in Südoldenburg gefeit vom Rechtspopulismus sind. Auch bei uns verliert die CDU – trotz ihrer guten Arbeit – an Vertrauen. In den Bakumer Gemeinderat zieht nun wieder ein AfD Abgeordneter ein, den bislang nur wenig Leute kennen. Wenn die AfD zwei Kandidaten aufgestellt hätte, wären es vielleicht sogar zwei Abgeordnete geworden.
Und auch auf Kreisebene ist die Kommunalwahl eine Zäsur. Im Landkreis Vechta haben sich die Stimmen für Blau-Braun verdreifacht. Die CDU verliert ihre absolute Mehrheit nicht an rot-grün, sondern an blau-braun. Hier sollten alle Alarmglocken bei jedem Christ-Demokraten läuten. Sie kann nicht mehr ohne Partner regieren und auch hier wird die AfD immer stärker.
Meine Aktion „Keine Stimme für die AfD“ endet damit vorerst – bis zum Beginn des Landtagswahlkampfes in Niedersachsen. Zur Landtagswahl wird es noch wichtiger sein, die Stimme gegen Rechtsextremismus zu erheben, gerade für Christ-Demokraten.