bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

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Beuersche Freunde in Bakum zu Besuch

Nach längerer Zeit haben wir uns wieder getroffen. Freunde aus dem thüringischen Beuren waren anlässlich des Musikerbundesfestes in Bakum zu Besuch. Die Beurschen waren mit ihrem Ortsteilbürgermeister Joachim Schönekäs sowie auch einer Gruppe ihres Beuerschen Carnevalsvereins dabei, die auch auf dem großen Showkonzerts des Musikvereins Bakums mit einer tollen Tanzeinlage auftraten. Ich habe die Beuerschen seit der Corona Pandemie das erste Mal wieder getroffen und war umso mehr erfreut, dass die mich sofort erkannten und begrüßten. Sehr lange unterhielt ich mich mit Uwe Kaufhold und Joachim Schönekäs über Beuren und Bakum.

Bakum und Beuren wie Südoldenburg und das Eichsfeld haben schon lange gemeinsame Beziehungen und Verbindungen. Gleichzeitig haben wir vieles, was wir mit einander austauschen können. Das Eichsfeld und Thüringen bieten eine tolle Landschaft und lange Geschichte. Da gibt es viel zu entdecken. Gemeinsam verbindet uns unsere Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung, die wir gemeinsam so eng miterlebt haben. Diese Geschichte lohnt sich, nun weiter zu schreiben.

Am 3. Oktober werden wir in Beuren feiern. Mit einem Bus fahren wir Bakumer nach Beuren. Ich bin gespannt auf diese Fahrt.

Titelbild: Bakums Bürgermeister Tobias Averbeck und ich mit den Beuerschen Freunden.

Ist Südoldenburg noch eine AfD-freie Zone?

Südoldenburg stand einmal für den Kampf gegen den Nationalsozialismus und eine rechtsextremistische, menschenfeindliche Ideologie. Unsere Region stand mal für den Kreuzkampf. An diesem Abend scheint eine historische Wende stattgefunden zu haben. Erste Wahlkprognosen für den Landkreis Vechta und den gesamten Wahlkeis Cloppenburg-Vechta 32 zeigen, dass die AfD in beiden Landkreisen weit mehr als 20% der Stimmen bekommen hat und damit sogar über den Bundestrend liegt. Selbst in Bakum erreichte die AfD ein Ergebnis weit über 10%. Also ist auch unser Dorf keineswegs mehr AfD-frei.

Die CDU als stärkste Partei kann nicht mehr anderen Parteien die Verantwortung für diese Entwicklung allein zuschieben. Der Schwerpunkt des Wahlkampfes auf Migrationspolitik hat der CDU wenig genutzt. Der CDU gelang es nicht, damit den starken Zuwachs der AfD zu verhindern. Es bleibt zu analysieren, aus welchen Gesellschaftsschichten die AfD gewonnen hat und warum die CDU diese Wähler nicht erreicht. Das Ziel von Merz, die AfD zu halbieren, ist mit dieser CDU-Strategie gescheitert.

Lange hat die CDU sich einer klaren Abgrenzung entzogen, erst relativ spät haben CDU Vertreter die Unterschiede klar heraus erarbeitet: Das klare Bekenntnis zur NATO und zur Europäischen Union, die eindeutige Abgrenzung zu einer Russland freundlichen Politk. Leider steht mittlerweile seibst die NATO, die transatlantische Partnerschaft mit den USA und damit der Grundpfeiler der bisherigen Sicherheitspolitik in Europa infrage. Auch dies wirkt sich auf das Wahlverhalten der Leute aus. Die CDU muss sich auch außenpolitisch neu aufstellen. Dies kann man der CDU nicht vorwerfen, aber sie muss eine Antwort auf diese Lage finden.

Zurück zu den Gründen, warum die AfD auch bei uns erfolgreich werden konnte: In Südoldenburg hat sich die Bevölkerungsstruktur in den letzten Jahren radikal verändert. Es sind Menschen nach Südoldenburg gezogen, die zu den Werten, die hier einmal dominierten, keine Beziehung haben. Das christliche Menschenbild und die Bindung an den Dogmen und Werten christlicher Kirchen ist verloren gegangen. Damit ist auch die Stimmhoheit der CDU sowohl im Kreis Vechta wie im Kreis Cloppenburg rissig geworden. Im Wahlkreis 32 Cloppenburg Vechta liegt die CDU deutlich unter 50%.

Jede Stimme für die AfD ist gleichzeitig eine dicke Backpfeife auch gegen die CDU. Auch die lokale CDU muss hier endlich aufwachen und ganz klar die AfD politisch bekämpfen. Sie muss Position beziehen. Dazu zählt ein klares Bekenntnis zur kontrollierten Migration, zu einem gemeinsamen Europa, zu einer vielfältigen und bunten Gesellschaft und Menschen aus vielen Ländern, die bei uns leben und arbeiten.

Wahlergebnis Bundestagswahlkreis 32 : mehr …

Ansprechpartner für Esperanto in Südoldenburg – Esperanta Kontakto en suda Oldenburgo

Seit kurzer Zeit bin ich Mitglied im Deutschen Esperanto-Bund. Vor wenigen Tagen nahm ich an einer Veranstaltung des Landesverbands Niedersachsen-Bremen (EMAS) in Leer teil und wurde dort gefragt, ob ich bereit sei, Ansprechperson für alle zu sein, die sich in meiner Region für die internationale Sprache Esperanto interessieren. Ich habe mich dazu gerne bereit erklärt und nun findet ihr meine Adresse auch auf der Homepage des Esperanto-Bundes.

Esperanto: Mi lastatempe fariĝis membro de Germana Esperanto-Asocio (GEA). Antaŭ kelkaj tagoj mi partoprenis aranĝon organizitan de la regiona Esperanto Asocio de Malsupra Saksio-Bremeno (EMAS) en Leer kaj estis demandita ĉu mi pretus esti la kontaktpersono por ĉiuj en mia regiono, kiuj interesiĝas pri la internacia lingvo Esperanto. . Mi volonte konsentis pri tio kaj nun vi povas trovi mian adreson en la retpaĝo de Esperanto-Asocio.

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