Seit einiger Zeit wurden die Regeln im Überweisungsverkehr verschärft. Beim Online Banking wird die Angabe des IBAN-Empfängers kontrolliert. Ist sie nicht korrekt, scheitert die Überweisung. Die korrekte Angabe des Zahlungsempfängers war bislang nicht notwendig, entscheidend war nur die korrekte Angabe der IBAN-Nummer. Auf vielen Rechnungen fehlt aber die korrekte Angabe des IBAN-Empfängers, geschweige denn ein QR-Code mit den korrekten Zahlungsangaben für die Banking-Apps.
Die meisten Überweisungen werden heute online getätigt. Daher ist es verwunderlich, dass die meisten Rechnungen noch nicht automatisch für das Online Banking ausgerüstet sind. Banking Apps ermöglichen heute eine Foto-Überweisung, bei der das Programm die Bankangaben analysiert. Dazu werden die Kontonummer und Rechnungsnummer sowie der Absender der Rechnung automatisch in den Überweisungsauftrag eingefügt. Der Rechnungsabsender entspricht aber selten den korrekten Namen des IBAN-Empfängers.
So dürften nun derzeit viele Banküberweisungen scheitern und die Buchhaltung eines so manchen Unternehmens verzweifeln. Zahlreiche fehlerhafte Rechnungen werden derzeit wohl nicht bezahlt, weil die Online-Überweisung scheitert. Heute landete die erste fehlerhafte Rechnung bei mir in meiner Ablage und ich mahnte beim Rechnungssteller eine neue korrekte Rechnung an.
Gott sei Dank bekomme ich nur selten Rechnungen, die ich überweisen muss. Die meisten Gebühren und Beiträge werden per Lastschrift abgebucht.
Was macht man, wenn die Lebensmittelversorgung zusammenbricht, zum Beispiel wegen einer Cyberattacke oder eines Stromausfalls? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, neben anderen wichtigen Dingen einen Notvorrat an Lebensmitteln für 10 Tage aufzubauen. Dieser Vorrat sollte aus haltbaren Nahrungsmitteln bestehen. Obstkonserven, Brot, Reis, Kartoffeln, Fleischgerichte, Milchprodukte, Gemüse- und Obstkonserven, Kekse und vor allem ausreichend Trinkwasser (20 L pro Person) und Brauchwasser für die Hygiene.
Die Lebensmittel sollten schnell und einfach zubereitbar sein. Ich habe mir schon einige Gedanken gemacht und einen kleinen Notvorrat aufgebaut, sodass ich zumindest etwas zum Beißen und genug zum Trinken habe. Einfach ist das nicht, denn das, was ich normalerweise esse, gibt es im Notfall nicht mehr zu kaufen: Frisches Gemüse und Obst. Und Dosenfutter esse ich normalerweise nie.
Überlebe ich den Notfall überhaupt? Was isst man denn dann? Paar Dinge, die mir vielleicht schmecken könnten, habe ich mir schon gekauft. Nudeln mit Sauce Bolognese geht vielleicht mal. Oder Grünkohlgericht fertig im Glas, das hole ich mir manchmal von dem Schlachter aus dem Nachbardorf. Gulasch habe ich auch von ihm fertig und Currywurst in Sauce. Ich hatte sogar Ochsenbäckchen in Sauce gekauft. Etwas Kekse, Knäckebrot und Dosenbrot ist auch im Notvorrat, sodass ich ein paar Tage lang klar käme.
Einen klenen ersten Test habe ich schon mal gemacht. Es gab Ochsenbäckchen aus dem Glas. Aufwärmen, ein paar gestampfte Kartoffeln und dazu etwas Rotkohl. Die zerdrückten Kartoffeln mit etwas Milch durch mischen und Muskatpulver und Pfeffer würzen. Das schmeckte so gut, dass ich mir das sogar mit ein paar kleinen Ergänzungen als Weihnachtsessen vorstellen könnte. Ein Gläschen Rotwein dazu, ein paar eingemachte Pfirsiche dabei und fertig ist das Menu! Rindfleischsuppe als Vorgericht ist auch im Notvorrat enthalten.
Vorratskiste mit haltbaren Lebensmitteln1 Kanister mit Waschmittel 4 Kanister mit Wasser3 Kästen mit 27 Liter Trinkwasser sowie Toiletten- und Küchenpapier1 Glas Rotkohl, drei ungeschälte Kartoffeln 1 Glas OchsenbäckchenTeller mit zubereiteten Kartoffelbrei, Rotkohl und Ochsenbäckchen mit Sauce
Eigentlich kaufe ich – wenn möglich – nur im stationären Einzelhandel. Doch leider schließen immer mehr Fachgeschäfte. Im Bremer Sport-Check hatte ich zum Beispiel meine Lieblings-Schuhmarke entdeckt. Schuhe, die wirklich bequem sind und in die man einfach hineinschlüpfen kann, ohne Schuhe binden zu müssen. Doch leider schloss der Laden, bis heute ist in der Bremer Sögestraße kein neuer Laden im Gebäude.
Deshalb entschloss ich mich, die Schuhe nun direkt beim Online-Shop des Herstellers zu bestellen. Meine Schuhgröße kenne ich schließlich. Schnell waren die Schuhe bestellt und mit Kreditkarte bezahlt.
Überrascht war ich, dass der Versand mir zunächst sogar zwei Tage früher als erwartet von DHL per E-Mail angekündigt wurde, bereits am Samstag statt am Montag. Doch am Samstag kam die Ware nicht an.
Seitdem wurde sie mir am Montag, Dienstag und Mittwoch angekündigt.
Jeden Tag landete bei mir eine E-Mail von der DHL in der Mailbox, die eine Zustellung des Paketes ankündigt. Mir wurde angeboten, die Sendung nachzuverfolgen. Jeden Tag fuhr der Zustellwagen durch Bakum, aber leider nicht zu mir. Jeden Nachmittag erhielt ich dann die schnöde Mitteilung:
Ihre Sendung konnte heute leider wegen unerwarteter Umstände wie z.B. Krankheit, Unfall, Arbeitszeitüberschreitung nicht zugestellt werden. Ein neuer Zustellversuch erfolgt am nächsten Werktag.
Der Online-Shop des Herstellers verweist mich im Kleingedruckten auf den Paketzusteller und die DHL an den Online-Shop. Als Kunde gibt es keine Möglichkeit, die fehlende Zustellung zu reklamieren. Ich warte jetzt erst mal ab, bis nach fünfzehn Tagen. Danach darf ich meinen Kaufvertrag beim Online Shop rückgängig machen, falls ich die Ware bis dann nicht bekommen habe. Während man beim stationären Handel Ware erst bezahlt, wenn man sie auch wirklich erhält, muss man beim Onlinekauf die Ware schon bei der Bestellung bezahlen, bevor sie ausgegeliefert wurde. Dadurch ist man als Kunde immer davon abhängig, dass der Online-Händler seine Ware – wie zugesagt versendet – und der Paketversand auch wirklich reibungslos und schnell funktioniert.
Den Spaß am Online Handel hat mir nicht nur dieser Fall vermiest. Ich habe mehrfach die Ware entweder gar nicht oder verspätet bekommen. Wenn man die Ware nicht bekommen hat, muss man sich mühsam darum kümmern, sein Geld erstattet zu bekommen. Online einkaufen klappt eigentlich nur noch über Amazon, habe ich den Eindruck. Bei Amazon funktioniert der Versand über eigenen Vertrieb, die App zeigt relativ zuverlässig an, wann ein Paket zugestellt wird. Da ich bei Amazon aber nur im Notfall einkaufen möchte, werde ich mich wohl in Zukunft mit dem stationären Handel zufrieden geben müssen.
Nachtrag: Am Donnerstag Mittag kam das Paket dann schließlich an. Ob ich es doch noch mal mit Online-Einkauf versuche?
So viel Polizei habe ich selten in der Fußgängerzone meiner ehemaligen Heimatstadt Oldenburg gesehen. Sie schützten Wahlkampfstände vor „Demonstranten gegen Rechts“. Eine ganze Reihe Demonstranten störten den Wahlkampf der rechtsextremen AfD und sangen sehr laut das linke Kampflied „Wehrt euch, leistet Widerstand“. So laut, dass man sich am AfD-Stand kaum noch unterhalten konnte,
Nur wenig weiter waren CDU-Mitglieder beim Aufbau ihres Standes. Ich sprach kurz mit ihnen und schüttelte mit dem Kopf über die aggressiven Demonstranten. Auch der CDU Stand sei vor wenigen Tagen ähnlich belagert worden, sogar so schlimm, dass die Polizei zwei Mal eingreifen mussten, erzählten mir die CDU-Leute. Ich machte meinen Rundgang durch die Stadt und kaufte auch ein wenig ein. Als ich wieder beim Leffersbrunnen ankam, hatte sich eine Polizeikette postiert um deutlich Präsenz zu signalisieren.
Für mich war dies eine eigentümlich gespannte Atmosphäre in der sonst so friedlichen Stadt Oldenburg.
Für viele Leute ist und war das Blättern in der gedruckten Zeitung am morgentlichen Frühstückstisch ein Muss. Schon seit vielen Jahren lese ich meine Tageszeitung digital – am Epaper. Die gedruckte Zeitung wurde zuerst von meiner Tante gelesen. Da sie ein Spätaufsteher war, bekam ich die Zeitung immer erst, wenn sie sie so gründlich studiert hatte, bis sie sie nicht mehr benötigte. Die Tageszeitung war ihr so heilig, dass sie jungfräulich bleiben musste, so lange sie sie las.
Wehe, es war eine Seite nicht richtig einsortiert oder ein Knick in „ihrer“ Zeitung! Dann wurde sie sehr ungehalten. Sowie es eine elektrische Zeitungsausgabe gab, das sogenannte „E-Paper“, nutzte ich sie. So konnte ich morgens früh auf dem Bildschirm meines Tablets die Zeitung durchwischen, von Anfang an! Das Lesen des E-Papers wurde mir so über ein Jahrzehnt zur Gewohnheit, dass ich morgens gar nicht mehr zum Briefkasten ging, um mir die „gedruckte“ Zeitung zu holen, nachdem ich sie von meiner inzwischen verstorbenen Tante geerbt habe.
Doch seit ein paar Tagen wird auch mir die Zeitung nicht mehr per Zusteller, sondern per Post zugestellt. Und die Post kommt bei mir nie vor Mittag. Da kurz nach der 20 Uhr – Tagesschau schon bei mir das E-Paper vom nächsten Tag zum Download bereit steht, lohnt es sich für mich nun wirklich nicht mehr, eine gedruckte Zeitung zustellen zu lassen. Im Endeffekt dient sie dann nur noch als Altpapier. Ich habe deshalb die Druckausgabe beim Zeitungsvertrieb gekündigt.
Lange habe ich diesen Schritt hin und her überlegt. Schließlich brauche ich die Druckausgabe ja eigentlich schon lange nicht mehr. Aber da ich mich mit meiner Zeitung sehr verbunden fühle, wollte ich noch wissen, ob sie noch geliefert wird oder nicht – Es ist ja bereits bekannt, dass gedruckte Zeitungen aussterben, aus vielerlei Gründen. Immer weniger abonnieren sie. Es gibt immer weniger Zusteller. Nicht nur der Vertrieb wird immer weniger rentabel, auch die Produktion. Papierpreise steigen, die Druck- und Herstellungskosten ebenfalls. Immer mehr Menschen holen sich ihre Informationen über ihr Smartphone. Bei sinkenden Auflagen ist der Tod der gedruckten Presse vorprogrammiert!
Wie geht es weiter, mit der Zeitung? Für mich ändert sich eigentlich zunächst nicht viel. Ich lese sie wie gewohnt weiter, als E-Paper. Doch was machen die anderen, die bislang auf das Blättern am Frühstückstisch nicht verzichten wollen? Die ihre „Gedruckte“ nicht nur lesen, sondern auch knicken, blättern und riechen wollen? Für die das Wischen auf ihrem Tablet zu unromantisch ist? In Zukunft werde ich nicht mehr beobachten, ob die Zeitung noch im Briefkasten gelandet ist sondern ob sie noch als E-Paper auf meinem Tablet erscheint.
Esperanto suben. Die Nachrichten überschlagen sich. Die westliche Wertegemeinschaft zerbröckelt. Trump-MAGA-USA kündigt die transatlantische Partnerschaft mit markigen Worten auf: „Europa muss für seine Sicherheit selbst sorgen.“ US-Politiker und Technokraten stellen auch unsere Demokratie infrage und machen mehr oder weniger direkt Wahlwerbung für Populisten.
Trump-USA verhandeln mit Putin-Russland über die Köpfe der Ukrainer und Europa hinweg über die Zukunft der Ukraine und der Sicherheit in Europa.
Was bedeutet dies für Europa?
Europa hat nur eine Zukunft, wenn es sich vereinigt. Die Europäische Union hat 450 Millionen Einwohner. Gemeinsam könnte es einen Wirtschaftsraum mit mächtiger Stimme werden. Dazu muss es sich aber zu einem gemeinsamen Bundesstaat mit gemeinsamer Außen- und Verteidigungspolitik und einer Armee der Europäer weiter entwickeln.
Wenn diese Vereinigung aller 27 europäischen Staaten in der EU nicht gelingt, müsste sich ein Kerneuropa der Staaten bilden, die einen solchen gemeinsamen Bundersstaat bilden wollen.
Das größte Fiasko wäre ein Auseinanderbrechen Europas
Die Weltmächte Trump-USA, China und Russland haben kein Interesse an einem starken Europa. Es wäre in ihrem Interesse, wenn die Europäische Union zerfallen würde. Nationalstaaten wie Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich hätten dann keine Bedeutung mehr im globalen Weltgeschehen.
Europa braucht eine neue Sprache
Der Rückzung von Trump-USA und Brexit-Britannien aus der westlichen Wertegemeinschaft aufgrund nationaler Interessen hat auch zur Konsequenz, dass die angloamerikanische Sprache und Kultur ihren internationalen und völkerverbindenden Charakter verliert. Die englische Sprache verliert zunehmend ihre globale Rolle als Brückensprache. Längst sprechen Europäer und Amerikaner nicht mehr die neue Sprache. Europa braucht eine neue Sprachregelung. Hierbei könnte die neutrale internationale Sprache Esperanto eine wichtige völkerverbindende und identitätsstiftende Rolle spielen. Die Sprache basiert auf Elementen vieler europäischer Nationalsprachen, sie ist von keiner nationalen Kultur abhängig und sie ist sehr leicht und schnell erlernbar. Esperanto soll nicht die Nationalsprachen der euroäischen Staaten ersetzen, sie könnte aber Englisch als Brücken- und Wirtschaftssprache ersetzen.
Esperanto: La mesaĝoj ruliĝas. La komunumo de okcidentaj kaj demokratiaj valoroj falas. Trump-Maga-Usono nuligas la transatlantikan partnerecon kun teruraj vortoj: “Eŭropo devas certigi ĝian sekurecon mem.” Usonaj politikistoj kaj teocokratoj ankaŭ pridubas niajn demokratiojn en Eŭropo Unio kaj pli-malpli rekte reklamas por populistoj. Trump-Usono negocas kun Putin-Rusio sen la registraroj de ukrainoj kaj de Eŭropaj statoj pri la estonteco de Ukrainio kaj sekureco en Eŭropo.
Eŭropo nur havas estontecon se la eŭropaj statoj kuniĝas kaj fariĝas unu komuna federacia Ŝtato. Eŭropa Unio havas 450 milionojn da loĝantoj. Kune ĝi povus fariĝi ekonomia areo per potenca voĉo. Por fari tion, tamen, ĝi devas disvolviĝi en komuna ŝtato kun komuna eksterlanda kaj defenda politiko kaj armeo de eŭropanoj. La rezignoj de Trump-USA kaj Brexit-Britain de la okcidenta komunumo de valoro pro naciaj interesoj ankaŭ havas konsekvencon, ke la anglo-usona lingvo kaj kulturo perdas siajn internaciajn rolojn.
La angla lingvo pli kaj pli perdas sian tutmondan rolon kiel ponto -lingvo. Eŭropanoj kaj usonanoj ne plu parolas la saman lingvon. Eŭropo bezonas novan lingvan reguladon: la neŭtrala internacia lingvo Esperanto povus ludi gravan kaj identigan rolon ĉi tie.
Promenado tra la vintra marĉo en mia regiono en la nordokcidenta Malsupra Saksio, Germanujo (Goldenstedter Moor). Glaciaj kovritaj arbustoj, griza nebulo, akvaĵoj kaj plantaĵoj kreas apartan etoson. Klaku sur fotoj por pligrandiĝi.
Spaziergang durch das winterliche Moor in meiner Region im nordwestlichen Niedersachsen (Goldenstedter Moor). Eisbedeckte Sträucher, grauer Nebel, Gewässer und Pflanzen erzeugen eine spezielle Atmosphäre. Zur großen Darstellung bitte auf die Bilder klicken.
Situation: Man geht in den Supermarkt, kauft dort Waren im Wert von weniger als 10 Euro ein und bezahlt an der Kasse mit einem 50 Euro-Schein. Man sagt noch beim Geben des Geldscheins, dass man 50 Euro gegeben hat. Die Kassiererin reagiert nicht und zahlt nur die Restsumme auf 10 Euro zurück. Bei der Reklamation bestreitet sie, 50 Euro erhalten zu haben. Sie behauptet, nur 10 Euro erhalten zu haben. Da sie, entgegen früherer Kassiererregeln den Geldschein schon in die Kasse gelegt hat, ist ein Beweis nicht mehr möglich.
Während man eine digitale Zahlung jederzeit kontrollieren kann, ist eine Barzahlung so nicht mehr für den Kunden kontrollierbar. Bei jeder Kartenzahlung wird der Zahlungsbetrag eindeutig gespeichert und kann auch im Nachherein reklamiert werden. Sobald man einen Geldschein in die Hand der Kassiererin legt, muss man ihr vertrauen, dass sie das Rückgeld ordnungsgemäß zurück gibt.
Früher wurde darauf Wert gelegt, Kassenvorgänge klar und deutlich abzuwickeln. Die Kassiererin nennt die Gesamtsumme, der Kunde bezahlt, die Kassiererin bestätigt das empfangene Geld und legt den Schein neben der Kasse. Erst wenn der Kunde das Restgeld akzeptiert, legt sie den Schein in die Kasse. Dies ist leider schon lange nicht mehr der Fall. Barzahlung an der Supermarktkasse ist mittlerweile eine Vertrauenssache geworden.
Digitale Bezahlung ist heute längst sicherer als Barzahlung geworden. Dies ist aber auch im Interesse der Konzerne. Die Kunden sollen auf digitale Bezahlung, im optimalen Fall sogar auf Zahlung mit einer Kundenkarte oder sogar App wechseln. Die Zahlung wird dann direkt digital belastet. Die Konzerne sammeln Kundendaten und sparen zugleich dabei Kosten. Außerdem sind digitale Zahlungen auch aus Sicht der Konzerne sicherer. Denn Kassierer können auch zu Lasten der Konzerne „falsch“ kassieren und viel Bargeld bedeutet für Einzelhändler auch hohen Aufwand an Sicherheitsmaßnahmen.
Ich war überrascht, was ich heute beim Einkauf bei meinem Bäcker „in meine Brötchentüte“ bekam. Auf der Tüte stand: „Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte. Wir helfen.“ Außerdem war eine Cloppenburger Telefonnummer und ein QR -Code auf der Tüte zu sehen. Als ich auf den QR-Code klickte, öffnete sich eine Website des Roten Kreuzes Cloppenburg. Dort las ich:
„Die Beratungsstelle richtet sich an Frauen jeden Alters, jeder Kultur und jeder sexuellen Orientierung. Wir bieten professionelle und frauenspezifische Beratung und Unterstützung …“
Also kein Angebot für Männer. Da liegt für mich die Ursache des Problems, dass sich Gewaltberatung nur an Frauen (die angeblichen Gewalt-Opfer) richtet, nicht aber gleichzeitig an diejenigen richtet, die angeblich alleine Schuld an der Gewalt in Partnerschaften sein sollen, die Männer. Und dass trotz der vielen Angebote exklusiv für Frauen die Gewalt nicht abnimmt, sondern zunimmt.
en Esperanto-lingvo vidu suben! Am 3. Oktober ist in Deutschland der Nationalfeiertag. Wir waren mit unserer Clique vom 3. bis 5. Oktober in Sachsen-Anhalt und besichtigten unter anderem Zerbst, Lutherstadt Wittenberg, Dessau und Wörlitz. Ein Paar unserer Clique stammt aus Sachsen-Anhalt, so hatten wir eine sehr gute Reiseleitung. Am ersten Tag unserer Reise machten wir einen Rundgang durch die Stadt Zerbst und aßen abends im Hotel gemeinsam.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Wittenberg. In dieser Stadt wirkte Martin Luther und fand die Reformation und die Gründung der evangelisch-lutherischen Kirche ihren Ursprung. Wir besichtigten unter anderem die Stadtkirche mit dem Reformationsaltar und die Schlosskirche, an dessen Tür Luther die berühmten 95 Thesen heftete. Nachmittags besichtigten wir den Park Gartenreich Wörlitz, wo wir eine Gondelfahrt unternahmen. Anschließend fuhren wir nach Dessau und besichtigten die Bauhaus Meisterhäuser.
Am letzten Tag unserer Reise besichtigten wir das Francisceum, eine Schule in Zerbst. In dem Gebäude des Gymnasiums war ursprünglich ein Franziskanerkloster, später als Folge der Reformation eine evangelische Lateinschule. Neben ihr entstand dort auch eine Art Universität, die „Anhaltinische Landesuniversität“. Unter dem Dessauer Landesfürsten Leopold Friedrich Franz wurde das Gymnasium im 18. Jahrhundert mit der damals modernen Pädagogik der Philanthropisten weiter weiter entwickelt und erhielt seinen heutigen Namen. Die Schule hat eine sehenswerte Bibliothek mit alten Bibeln, griechischen und lateinischen Schriften und Inkunabeln.
Vor unserer Heimreise besichtigten wir auch noch die Schlossruine, die von einem Förderverein sehr liebevoll wieder zu einer Ausstellung ausgebaut wird. Im Schloss wohnte einst Prinzessin Sophie Auguste Friederike bis zu ihrer Abreise nach Russland im Jahr 1744. Dort wurde sie am Hof der Zaren verheiratet und später die Zarin „Katharina die Große“.
Esperanto: La 3-a de oktobro estas en Germanujo la nacia festo. Mi estis kun nia bando de la 3-a ĝis la 5-a de oktobro en Saksio-Anhaltino kaj vizitis interalie la urboj Zerbst, Wittenberg, Dessau kaj Wörlitz. Paro de nia bando devenas el Saksio-Anhaltino, do ni havis tre bonajn gvidantojn dum nia vojaĝo. La unuan tagon ni ekskursis post nia alveno la urbon Zerbst. Vespere ni kune manĝis en la hotelo.
La sekvan tagon (la 4-a de oktobro) ni veturis al Wittenberg. la reformisto Martino Luthero (Martin Luther) laboris en Wittenberg kaj la Reformacio kaj la fondo de la Evangelia Lutera Eklezio havis en ĉi tiu urbo ĝiajn originojn. Interalie ni vizitis la urban preĝejon (Stadtkirche) kun la reformacia altaro kaj la kastelpreĝejon (Schlosskirche), ĉe kies pordo Lutero alfiksis la famajn 95 tezojn. Posttagmeze ni vizitis la parkon Gartenreich Wörlitz, kie ni veturis per gondolo. Ni poste veturis al Dessau kaj vizitis la mastro-domojn (Meisterhäuser) de Bauhaus.
En la lasta tago de nia vojaĝo ni vizitis la Francisceum, lernejon en Zerbst. La gimnasia konstruaĵo estis origine franciskana monaĥejo, kaj poste, kiel rezulto de la reformado, protestanta latina lernejo. Aldone al ĝi, tie estis fondita ankaŭ speco de universitato, la “Anhaltinische Landesuniversität”. Sub la Dessau suvereno Leopold Friedrich Franz, la gimnasio estis plue evoluigita en la 18-a jarcento kun la tiama moderna pedagogio de la filantropoj kaj ricevis sian nunan nomon. La lernejo havas vidindan bibliotekon kun malnovaj Biblioj, grekaj kaj latinaj skribaĵoj kaj inkunabloj.
Antaŭ nia vojaĝo hejmen ni vizitis ankaŭ la kastelruinojn in Zerbst, kiujn ame konvertas en ekspozicion de subtena asocio. Princino Sophie Auguste Friederike iam vivis en la kastelo ĝis ŝi foriris al Rusujo en 1744. Tie ŝi estis edziĝinta ĉe la kortego de la caroj kaj poste iĝis la carino “Katerino la Granda”.
kastelruino Zerbst Schlossruinecentra placo en Zerbst Marktplatz ZerbstPreĝejo Stadtkirchereformacia altaro Reformationsaltar Stadtkirchekorea grupo antaŭ pordego de Schlosskirche koreanische GruppeĜardena Parko Wörlitz Gartenreich Parkmastrodomoj Meisterhäuser Bauhaus DessauEksposicio kastelruino Zerbst Ausstellung Schloss ZerbstBiblioteko Bibliothek Francisceumbitte auf ein Bild klicken um die Galerie zu öffnen – bv. klaki sur foto por malfermi fotogalerion