bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Etikedo: Rechtspopulismus

Aktion: AfD-freie Zone – kampanjo: AfD libera zono

Esperanto suben. Ich lade dich zur gemeinsamen Aktion „AfD-freie Zone“ ein. Du kannst mitmachen. Sprich mit Freunden, hänge Plakate gegen die AfD auf, verteile Flyer, verfasse oder teile Posts gegen die AfD in Sozialen Netzwerken.

Der Kommunalwahlkampf in Niedersachsen beginnt, die ersten Wahlplakate hängen bereits. Am 13. September werden in Niedersachsen Landräte, Kreistage und Gemeinderate neu gewählt, auch in Bakum! Daher wird es wieder Zeit, die Aktion AfD-freie Zone zu starten. Ich erkläre meinen Bereich als AfD-Freie Zone und kämpfe dafür, dass die AfD in Bakum möglichst keinen Fuß fasst. Bei den letzten Kommunalwahlen wurde die AfD aus dem Bakumer Gemeinderat wieder abgewählt. So soll es auch diesmal sein. Falls dies nicht gelingt, bleibt zumindest mein Wohn- und Lebensbereich AfD-freie Zone.

Ich hoffe, dass sich möglichst viele anschließen und das Gleiche machen. Sich klar und deutlich von der AfD distanzieren.

In Zeiten des Rechtsrucks ist eine Positionierung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus wichtig. Diese Partei will einen nationalistischen Staat und ist eine rassistische und fremdenfeindliche Partei. Sie will die EU zerstören. Unser Wohlstand beruht auf einen internationalen Austausch und Handel. Als Europäer bin ich überzeugt, dass wir Wohlstand und Frieden nur in einem freien Deutschland und geeinten Europa gewährleisten können. Auch den Wohlstand bei uns im Oldenburger Münsterland!

Auch im Oldenburger Münsterland greift der Rechtspopulismus um sich. Ich höre dies in meinem Bekanntenkreis immer wieder, dass Menschen mit der AfD zumindest inhaltlich sympathisieren, zum Teil auch aus Enttäuschung zu den etablierten Parteien. Die AfD bringt uns keinesfalls die guten alten Zeiten zurück. Unser Oldenburger Münsterland profitiert vom Handel und Wandel in Europa und der Welt, gerade die Unternehmen in der Agrarwirtschaft. Die AfD gefährdet unseren Wohlstand, auch im Oldenburger Münsterland!

Kommunal hat die AfD bislang nichts zu unserem Oldenburger Münsterland beigetragen. Dies bestätigen mir immer wieder Kreistags- und Gemeinderatsmitglieder. Häufig zeichneten sie sich für Desinteresse an kommunalen Themen aus und blieben Ratssitzungen sogar fern. Ihr Hauptinteresse liegt darin, Macht in Berlin zu gewinnen. Daher können wir auf diese Partei bei uns im Oldenburger Münsterland gerne verzichten.

Als Christ, Europäer und als Esperantist spreche ich mich gegen Nationalismus und einseitigen Patriotismus aus. Die AfD ist demokratieschädlich, antisemitisch und völkisch. Letztendlich ist sie auch anti-christlich, denn sie will den Einfluss der christlichen Kirchen erheblich einschränken. Die Kirchen haben mehrfach vor der AfD gewarnt. Das alles passt nicht zum Oldenburger Münsterland,

Download: AfD Abstieg für Deutschland (Broschüre der CDU)

Esperanto: La 13-an de septembro en Malsupra Saksio (federacia lando en Germanio) okazos elektoj por elekti distriktajn administrantojn, distriktajn konsiliojn kaj lokajn konsiliojn – inkluzive en Bakum, kie mi loĝas! Do denove estas tempo lanĉi la kampanjon “AfD-Libera Zono”. Mi deklaras mian regionon AfD-Libera Zono kaj batalos por certigi, ke la AfD ne akiros piedtenon en Bakum, se entute eblas. AfD estas la ekstrema dekstra partio Alternativo por Germanio.

Kiel kristano, eŭropano kaj esperantisto, mi kontraŭas naciismon kaj unuflankan patriotismon. La AfD estas malutila al demokratio, antisemita kaj etno-naciisma.

En mia germana artikolo mi malkaŝe kaj rekte invitas ĉiun leganton engaĝiĝi en la kampanjo kontraŭ AfD. Ĉiu devus paroli pri ĝi kun siaj amikoj, disdoni flugfoliojn kaj afiŝi en sociaj retoj kontraŭ la AfD.

Beitragsbild: Keine Stimme für die AfD – Anwohner gegen Rechts
Blogbildo (supren): Neniu voĉdono por AfD – loĝantoj kontraŭ dekstremuloj

Aktion: AfD-freie Zone

In Zeiten des Rechtsrucks ist eine Positionierung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus wichtig. Ich spreche mich ganz klar gegen die AfD aus. Diese Partei will einen nationalistischen Staat und ist eine rassistische und fremdenfeindliche Partei. Sie will die EU zerstören. Unser Wohlstand beruht auf einen internationalen Austausch und Handel. Als Europäer bin ich überzeugt, dass wir Wohlstand und Frieden nur in einem freien Deutschland und geeinten Europa gewährleisten können.

Anlässlich der Bundestagswahl starte ich wieder meine „Aktion AfD-Freie Zone.“

Europa in der Krise – wir brauchen junge Leute, die sich für ein geeintes Europa einsetzen

Die Europäische Union wurde gegründet, damit die Nationen und Staaten in Europa mehr und mehr zusammenwachsen. Vor 80 Jahren wurde mitten in Europa Krieg geführt, verursacht vom faschistischen Deutschland. Als Folge der beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts entschlossen sich mutige Bürger und Politiker, sich für ein gemeinsames friedliches Europa einzusetzen.

Heute breiten sich Rechtspopulismus und Nationalismus überall in Europa mehr und mehr aus, die Europäische Union wird in Frage gestellt, indem das gemeinsame europäische Recht ausgehöhlt wird, einige Länder beteiligen sich seit Jahren nicht an einer gemeinsamen Regelung der Migration.

Aber auch bei uns in Deutschland schwindet zunehmend die Begeisterung für ein gemeinsames Europa. Es fehlen Leute, die sich für das gemeinsame Europa einsetzen. Stattdessen gewinnen rechtspopulistische Parteien immer mehr Wähler, besonders unter jungen Menschen. Viele Menschen halten die Vorteile, die das gemeinsame Europa bietet, entweder für selbstverständlich oder sie sehen sogar mehr Nachteile als Vorteile. Die EU steht für viele für ein bürokratisches Monster, das wenig mit ihrem Leben zu tun hat. Der EU wird die Schuld für die ungeregelte Migration gegeben.

Für die ältere Generation, der ich angehöre, stand dagegen das gemeinsame Europa einmal für Fortschritt und Freiheit. Wir können uns noch an Grenzen, Mauern und Stacheldraht erinnern. Wir haben uns in unserer Jugend nach Freiheit gesehnt. Nach einer Welt ohne Grenzkontrollen und einer Welt der Freundschaft unter den Nationen. Die Welt hat sich zum Erschrecken meiner Generation drastisch umgedreht.

Heute ist wieder Krieg in Europa. Auch unsere Sicherheit steht auf dem Spiel. Die Weltmächte China und Russland bedrohen auch die Freiheit und Demokratie in Europa, sie tun alles, um ein geeintes Europa zu spalten. Auch in den USA besteht die Gefahr, dass der Trumpismus die Weltordnung nachhaltig nach Rechts verschiebt. „America first“ könnte bedeuten, dass die USA sich von der transatlatischen Partnerschaft abwendet. Ein gespaltenes Europa wäre dann schutzlos den globalen Weltmächten ausgeliefert, wirtschaftlich und militärisch.

Gerade im Interesse der jungen Menschen müsste es sein, dass sie sich für einen gemeinsamen europäischen Bundesstaat einsetzen. 

Seit mehreren Jahren gehöre ich der überparteilichen Europa-Union an. In meinem Kreisverband, der zu den größten Verbänden in Niedersachsen zählt, sind viele ältere Europafreunde. Doch ist unser Kreisverband leider längst hoffnungslos überaltert. Es gibt nur wenig junge Mitglieder in unserem Kreisverband. Dabei müsste es genau umgekehrt sein! Gerade für die jungen Leute ist das gemeinsame Europa so wichtig! Denn nur das gemeinsame Europa kann Frieden, Freiheit und Wohlstand sichern. Die jungen Europäer aller Länder müssen sich dringend für die Reform und Vertiefung der europäischen Einigung einsetzen, im ureigensten Interesse. Wir älteren Semester können die EU nicht retten und schon gar nicht verbessern, was dringend notwendig ist. Die Kompetenzen der EU müssen nicht verringert sondern erweitert und klarer definiert werden.

Dazu seid ihr, die Jugend, gefragt. Wir brauchen eine „Europe for future“-Bewegung, die von europabegeisterten jungen und engagierten Leuten getragen wird. Die Europa-Union und die europäische Begeisterung sollte von der Jugend, nicht von Rentnern getragen werden. Sonst hat Europa keinerlei Zukunft.

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