bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Schlagwort: Stauden

Mein neues Projekt: Beete mit Kräutern und essbaren Pflanzen

Meine Stauden haben sich gut entwickelt. Im Garten vor dem Haus sind zwei Staudenbeete und im Garten hinterm Haus ebenfalls. Zu Zeit bereite ich zwei neue Beete für mein nächstes Abenteuer vor: Essbare Pflanzen. Dazu plane ich ein Beet für Mischpflanzen wie Salate, Kartoffeln, Zuchini, Möhren etc und ein Kräuterbeet. Unterbrochen werden soll es mit schattenspendenden Pflanzen, um sie im Südgarten vor zu viel Sonne zu schützen. Die Beete mit den essbaren Pflanzen liegen direkt vor meiner Küche.

Für das Gemüsebeet habe ich schon angefangen, die Grasnarbe abzuheben und den Boden zu lockern. Auf der Fläche wuchs fast nur noch Moos und ein kläglicher Rest von Rasen. Deshalb muss der Boden erst einmal gründlich aufgebaut werden, dass heißt, es muss noch ordentlich Kompost drauf. Gemulcht habe ich das Beet mit eigenem Häcksel aus dem Garten. Ein wenig Kompost habe ich noch im hinteren Nordgarten. Dort habe ich noch mehr Komposthaufen aufgeschichtet. Bis ich selber genug Kompost habe, werde ich mir wohl noch zusätzlichen Kompost besorgen. Wenn auf dem Boden ausreichend Humus gebildet wurde, kann ich anfangen. Für das Kräuterbeet braucht man keinen nährstoffreichen Boden, damit könnte ich also sofort anfangen.

Dazu muss ich allerdings erst erlernen, wie das funktioniert, welche Pflanzen zusammen passen. Ich sammele noch Informationen. Eine Zeitschrift für die Biogärtnerei habe ich schon abonniert, bei YouTube gibt es auch viele Videos. Nun werde ich einfach selber experimentell irgendwie anfangen. So habe ich mir das meiste selber angeeignet, sei es, Bluesgitarre spielen oder Websiten zu entwickeln. Und auch den bisherigen Garten habe ich einfach durch selber machen entstehen lassen. Mittlerweile ist daraus schon ein kleines Paradies für Pflanzen, Insekten und Tieren geworden. Wenn es mit dem Gemüse nicht sofort klappt, ist das auch kein Problem. Es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen und in der Nähe ist der nächste Supermarkt.

Garten im Frühsommer

Der Garten blüht (noch), trotz der Hitzeperiode. die jetzt schon sehr lange anhält. Ein wenig liegt es daran, dass es im Frühjahr anfangs reichlich geregnet hat. Meine drei Kubikmeter Regenwasser, die ich gesammelt habe, sind allerdings schon seit Tagen restlos verbraucht. Nun wird es mit der Bewässerung schwieriger. Dennoch teile ich mit euch ein paar Impressionen aus dem hinteren Garten mit der „wilden Ecke“ in einer kleinen Fotogalerie. Weitere Fotos von meinem vorderen Garten folgen noch. Zum Starten der Galerie bitte auf eines der Fotos klicken.

Dürre und Trockenheit im Garten schon im Frühjahr 2023

Das Frühjahr fing dieses Jahr wettermäßig recht erfreulich an. Die Niederschläge waren lange Zeit sehr gut, sodass die Pflanzen zunächst gut anwachsen konnten. Ich hatte im vergangenen Jahr Stauden angepflanzt. Zusätzlich hatte ich Saatgut von Wildstauden ausgebracht. Ich konnte einen Teil des gesammelten Niederschlagswassers nutzen, um zusätzlich Wasser auf die Beete mit den Jungpflanzen zu gießen, damit sie sich gut entwickeln konnten. Doch Anfang Mai gingen die Niederschläge zu Ende. Bis auf einen Tag gab es keine nennenswerten Niederschläge mehr seit drei Wochen.

Mittlerweile gehen nun meine Reserven zu Ende und es ist vorerst wohl nicht mit Regen zu rechnen. Das wäre für den Garten sehr schlecht, denn Gießen ist nur ein Tropfen auf den dürren Boden. Trotz des Gießens, sind einige Planzen schon eingegangen. Bei anderen bemerke ich schon deutliche Spuren der Dürre. Wir brauchen dringend mehrere Tage durchgehend Landregen, damit der Boden durchfeuchtet und gleichzeitig die Regentonnen wieder gefüllt werden! Um Wasser zu sparen, gieße ich möglichst nur mit der Kanne.

Als weitere Möglichkeit bleibt mir nur noch das Mulchen, wenn es keinen Regen gibt. Ich habe noch Holzhäcksel, die ich dafür verwenden könnte.

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