georg-rosenbaum.de

bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

Page 15 of 16

Regen beschert volle Regentonnen

Endlich warmer #Regen nach gefühlt endloser Dürre! Was als #Unwetter angekündigt wurde, entpuppte sich bei uns als relativ harmloser Sommerregen, wenngleich auch ein zeitweise heftiger Regen. Ich nutzte dies, um meine Regentonnen wieder zu befallen. Das gelang mir auch. Insgesamt konnte ich am Abend gute zwei Kubikmeter Wasser sammeln. Nur eine 1-Kubikmetertonne wurde leider nicht ganz voll, weil das Einlaufrohr verstopft war, aber ich habe nun fast 3 qm Wasser wieder auf Reserve für die Gartenbewässerung.

Oldenburg steht queer

In #Oldenburg war am Samstag, den 17. Juni 2023, der #ChristopherStreetDay. Ich hatte das gar nicht auf dem Film und wunderte mich, dass in der ganzen Innenstadt ungewohnt viel los war. Da in der Fußgängerzone sehr viele Menschen verkleidet oder mit Taschen, Schals und Flaggen in den Regenbogenfarben liefen, dämmerte mir, dass der Anlass der #CSD in der Huntestadt ist.

Ich war noch nie auf einem CSD in Oldenburg und ließ mich vom Strom der Leute auf den Schlossplatz ziehen. Auf der Bühne sprach gerade ein grauhaariger Mann mittleren Alters. Es stellte sich heraus, dass es sich um den Oldenburger Bürgermeister handelte. Er gab ein Statement für #Vielfalt und #Toleranz ab und sagte der #lbtqi Bewegung seine volle Unterstützung zu. Der Platz war rappelvoll, so dass man meinen könnte, ganz Oldenburg ist lesbisch, schwul, transsexuell, queer oder intersexuell und Menschen, die in klassischen Familien mit Vater, Mutter und Kindern leben, gäbe es in Oldenburg gar nicht mehr. Auf jeden Fall war die Botschaft der LBTQI Bewegung: „Wir sind viele“.

Ich vermute, dass sich auch viele heterosexuelle Menschen der Demo anschlossen, um ein Zeichen der #Solidarität, #Vielfalt und #Toleranz zu geben. Das ist heute ganz modern geworden. Man gibt sich „tolerant“ und „offen“ gegenüber Vielfalt, selbst dann, wenn man sehr intolerant gegenüber anderen Meinungen und Ansichten ist. Zum Beispiel denen gegenüber, die in klassischen bürgerlichen Verhältnissen leben und mit LBTQI nichts am Hut haben, eben jene, die dem bunten Zirkus auf dem CSD lieber aus dem Weg gehen, weil sie ihn ablehnen. Das sind längst nicht immer nur homophobe oder intolerante Menschen. Sondern ganz normale Leute, wie du und ich, die einfach ihre Ruhe haben wollen. Allerdings gilt das für queere Menschen im Alltag nicht weniger. Sie möchten nichts anderes, als so lieben und leben, wie es ihnen gefällt.

In den Reden, die auf der Bühne vorgetragen wurden, klang immer wieder heraus, dass dies leider für queere Menschen oft nicht der Fall ist. Es gibt immer noch viel Hass gegenüber Menschen gibt, die „anders“ als die Mehrheit sind. Immer wieder liest man von Gewalt gegen Schwule oder Lesben. Diejenigen, die andersartige Menschen offen angreifen, geraten aber immer mehr in die Minderheit. Die Vorurteile der meisten Menschen in unserer Gesellschaft sind im täglichen Leben weitaus geringer, als es beschworen wird. Fast jeder Mensch hat in seinem Umfeld Bekannte, Arbeitskollegen oder sogar Familienangehörige, die schwul oder lesbisch sind. Vielfalt ist längst Alltag, dennoch führt sie auch immer mehr zu Unverständnis und Konflikten, die man mit Demonstrationen nicht ändern kann. Denn diejenigen, die man eigentlich erreichen möchte, kommen nicht zu einem CSD.

Die LBTQI-Szene hat in unserer Gesellschaft allerdings schon eine große Relevanz. Auf CSD-Veranstaltungen buhlen Gewerkschaften soziale Einrichtungen und alle Parteien (außer der #NoAfD) um Interesse bei den Bürgern, um Mitglieder, Wählerinnen und Wähler. Selbst die #CDU Oldenburg war mit einem Stand vertreten, ich fragte einen CDU‘ler, der einen orangefarbenen Hut trug, wie er denn zur #Gendersprache steht. Vorsitzender Merz hatte sich vor kurzen noch klar dagegen positioniert und auch der lokale CDU-Mann sagte, dass die Gendersprache keinesfalls in Bildungseinrichtungen und Behörden vorgeschrieben werden dürfe. Hier sei eine klare Grenze, die die CDU ziehe, sagte er. Ansonsten stehe auch die CDU für Vielfalt und Toleranz. Dass die LBTQI-Bewegung auch in der CDU bereits eine machtvolle Stellung hat, sieht man an den vielen prominenten und weniger prominenten CDU-Leuten in Führungspositionen. Ein Geschmäckle hatte die „Samenspende“ der CDU, eine Tüte Blumensaat, die die CDU-ler auf dem CSD in Oldenburg verteilten. Ein wenig schmunzeln muss ich schon darüber.

Info-Material und Aufkleber, die auf dem CSD verteilt wurden, unter anderem auch die CDU Samenspende.

Garten im Frühsommer

Der Garten blüht (noch), trotz der Hitzeperiode. die jetzt schon sehr lange anhält. Ein wenig liegt es daran, dass es im Frühjahr anfangs reichlich geregnet hat. Meine drei Kubikmeter Regenwasser, die ich gesammelt habe, sind allerdings schon seit Tagen restlos verbraucht. Nun wird es mit der Bewässerung schwieriger. Dennoch teile ich mit euch ein paar Impressionen aus dem hinteren Garten mit der „wilden Ecke“ in einer kleinen Fotogalerie. Weitere Fotos von meinem vorderen Garten folgen noch. Zum Starten der Galerie bitte auf eines der Fotos klicken.

Frau Högl fordert die Musterung zum Wehrdienst zurück

Die Wehrbeauftragte Eva Högl fordert, die #Musterung wieder einzuführen, um auf diese Weise mehr „Nachwuchs“ für unser #Militär zu gewinnen. Bei dieser Nachricht kommen mir alte Erinnerungen wieder hoch, an meine #Musterung und meine 456 Tage #Wehrdienst in der #Bundeswehr in den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts.

In meinem geburtenstarken Jahrgang wurden noch alle #Manner zum Wehrdienst verpflichtet. Von #Gleichberechtigung sprach damals noch niemand, schon gar nicht für Männer. Heute will Högl immerhin gleiches Recht für alle Geschlechter. Es sollen also auch #Frauen und all jene gemustert werden, die sich weder als Männlein noch als Weiblein einordnen lassen (wollen). Dass so eine „Fleischbeschau“ keinesfalls zur Werbung für die Bundeswehr beiträgt, kann ich als ehemaliger Wehrpflichtiger nur bestätigen. Aber eine Musterung würde dem Staat jede Menge Daten liefern, welche Diverse, Frauen und Männer im Ernstfall als #Soldat:Inn:en eingezogen werden könnten.

Spätestens jetzt sollte bei jedem jungen Menschen, ganz gleich ob Weiblein oder Männlein oder dem Rest, die Alarmglocken schrillen. Nicht wegen der Musterung, denn die wird wohl so schnell nicht wieder eingeführt. Aber im Fall eines Falles droht jede(r) „Wehrfähigen“ der Zwang zum Kriegsdienst. Da spielt keine Rolle, ob man das Kriegshandwerk beherrscht oder nicht. Wen wird der Zwangseinzug zum Militär im Kriegsfall vor allem treffen? Die Männer. Ein Blick Richtung #Ukraine und #Russland sollte genügen, um zu sehen, was passiert, wenn #Krieg ausbricht. Dort werden potentiell alle Männer zum Wehrdienst gezwungen, während die Frauen „freiwillig“ im Militär eingesetzt werden. Die Frauen dürfen mit ihren Kindern vor dem Krieg fliehen, während die Männer kämpfen und sterben müssen. Der Krieg hat seine eigenen Gesetze.

Immer öfter Produkte ohne deutsche Produktbezeichnung

Ist es euch schon aufgefallen, dass man auf immer mehr Produkten nach einer deutschen Bezeichnung oder Produktbeschreibung suchen muss?

Wie zum Beispiel bei dieser Packung: Enthält sie nun Batterien oder Akkus? In diesem Fall handelt es sich um Akkus, die bereits mit Strom geladen wurden. Auf der Vorderseite ist nur der englische Begriff „Accu Recharge“ zu sehen. Für den nicht des Englischen Kundigen gibt es nur eine Warnung auf der Rückseite in Deutsch, die Akkus in nur in ein geeignetes Ladegerät zu legen. Es handelt sich hier also um bereits aufgeladene Akkus!

Da viele Produkte nur noch in Selbstbedienung verkauft werden, haben die Angestellten in den Märkten an den Kassen oft keine Ahnung von den Produkten. In diesem Fall erzählte mir die Kassiererin, es handle sich wohl um Batterien, sie wisse es aber selber nicht so genau. Für Kunden ist es einfacher, Artikel bei Amazon zu kaufen, als im stationären Handel. Dort gibt es in der Regel eine deutsche Produktbezeichnung für die meisten Artikel und man kann genau eingeben, was man sucht: Akkus oder Batterien.

Dürre und Trockenheit im Garten schon im Frühjahr 2023

Das Frühjahr fing dieses Jahr wettermäßig recht erfreulich an. Die Niederschläge waren lange Zeit sehr gut, sodass die Pflanzen zunächst gut anwachsen konnten. Ich hatte im vergangenen Jahr Stauden angepflanzt. Zusätzlich hatte ich Saatgut von Wildstauden ausgebracht. Ich konnte einen Teil des gesammelten Niederschlagswassers nutzen, um zusätzlich Wasser auf die Beete mit den Jungpflanzen zu gießen, damit sie sich gut entwickeln konnten. Doch Anfang Mai gingen die Niederschläge zu Ende. Bis auf einen Tag gab es keine nennenswerten Niederschläge mehr seit drei Wochen.

Mittlerweile gehen nun meine Reserven zu Ende und es ist vorerst wohl nicht mit Regen zu rechnen. Das wäre für den Garten sehr schlecht, denn Gießen ist nur ein Tropfen auf den dürren Boden. Trotz des Gießens, sind einige Planzen schon eingegangen. Bei anderen bemerke ich schon deutliche Spuren der Dürre. Wir brauchen dringend mehrere Tage durchgehend Landregen, damit der Boden durchfeuchtet und gleichzeitig die Regentonnen wieder gefüllt werden! Um Wasser zu sparen, gieße ich möglichst nur mit der Kanne.

Als weitere Möglichkeit bleibt mir nur noch das Mulchen, wenn es keinen Regen gibt. Ich habe noch Holzhäcksel, die ich dafür verwenden könnte.

AfD-freie Zone auf dem Europa-Platz!

Liebe Stadt #Vechta! Muss es sein, dass gefühlt an jedem Samstag Vormittag die rechtspopulistische #AfD ausgerechnet den Europa-Platz, den zentralen Platz in der Vechtaer Innenstadt besetzt? Der Name dieses Platzes steht für ein freies, vereintes #Europa und für die Europäische Union. Für Vielfalt und Einheit europäischer Nationen. Die #NoAfD steht genau für das Gegenteil: Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, und Rassismus. Die #NoAfD ist für die Abschaffung der gemeinsamen Euro Währung, für die Abschaffung der Europäischen Union und gegen einen gemeinsamen Bundesstaat Europäische Union.

Damit hat die #NoAfD auf dem Europa-Platz auch eigentlich nichts verloren. Zwar hat auch die rechtspopulistische Partei ein Recht darauf, ihre populistischen alternativen Fakten in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Allerdings hat sie kein Recht darauf, als kleine Minderheit in unserer Region das Stadtbild zu dominieren und fast jeden Samstag den zentralen Platz der Stadt Vechta zu besetzen. Man könnte der Partei durchaus auch einen anderen Ort zuweisen.

Es ist sicher auch nicht im Interesse der Geschäfte und Anlieger, dass die #NoAfD in Vechta so starke Präsenz zeigen darf, obwohl sie nur eine ganz kleine Minderheit in #Südoldenburg repräsentiert. Wir sollten gemeinsam dafür alles tun, damit das so bleibt. Südoldenburg ist Teil des gemeinsamen Europas und braucht das gemeinsame Europa! Denn die Europäische Union garantiert Freiheit und Wohlstand für alle Bürger. Lasst uns dafür gemeinsam einsetzen, dass der Europa-Platz eine #AfDfreieZone bleibt!

Muss man (das Auto) immer online sein?

Muss man immer online sein? Diese Frage stellt sich nicht nur im Zusammenhang mit dem #Smartphone, das wohl fast jeder moderne Mensch heute bei sich mitträgt, und welches den ganzen Tag ununterbrochen mit dem #Internet verbunden ist.

Doch nicht nur das Internet, auch immer mehr Geräte, die man benutzt, sind pausenlos online. Sie empfangen ununterbrochen #Daten und senden Daten „nach Hause“. Auch mein neues #Elektroauto VW ID.3 gehört dazu. Das ist einerseits ganz bequem. Vom Sofa aus lässt sich der Ladezustand kontrollieren, die Standklimatisierung an- oder ausschalten, ein Ladevorgang starten oder beenden. Eigentlich soll sich das Auto sogar ein Softwareupdate aus dem Internet herunterladen. Das klappt bei #Volkswagen aber bislang noch nicht so richtig, aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

Die Schattenseite ist, dass das Smartphone, die Geräte, und sogar das Auto ständig Daten irgendwohin senden. Zu #Apple, #Google, #Samsung und wie die Hersteller alle heißen und im Fall meines Autos, Volkswagen. Im Online-Modus senden die Autos Nutzungs- und Standortdaten an den Hersteller, in meinem Fall an Volkswagen. Der Hersteller #Tesla ist aktuell wegen eines Datenlecks in den Schlagzeilen. Tesla sammelt übrigens nicht nur die Daten des Fahrzeugs sondern mit Hilfe von Kameras auch der Umgebung des Fahrzeugs. Insofern ist die Frage von öffentlichen Interesse, ob Autos immer online sein müssen.

Heute habe ich mein Auto mal offline geschaltet. Ich will ganz bewusst dies in Zukunft öfters tun, wenn ich unterwegs bin. Was für Google und Co gilt, gilt auch für Volkswagen. Es muss nicht immer sein, dass mein #Standort im Internet geteilt wird.

WhatsApp datensparsam nutzen

Update: mittlerweile nutze ich ein googlefreies GrapheneOS Smartphone. Ich habe auf dem Handy einen eigenen Benutzeraccount mit Google Play Funktion eingerichtet und dort WhatsApp installiert. In dem Adressbuch sind nur die nötigsten Kontakte enthalten, die ich für WhatsApp benötige, zum Beispiel braucht man nur die Telefonnummer der Administratoren der WhatsApp Gruppen, um dort Mitglied werden zu können. Außerdem natürlich die Kontakte von Leuten, mit denen man auf WhatsApp kommuniziert.

WhatsApp kann man sich danach zusätzlich auf andere Geräte einrichten, bei mir auf meinem Tablet. Dafür installiert man WhatsApp als Web-App, am besten mit einem Browser, den man sonst nicht braucht. Theoretisch kann man das Gleiche natürlich auch auf jedem Google Android Handy oder Iphone machen. WhatsApp auf einem eigenen Benutzeraccount einrichten. Weiterer Vorteil: man bekommt nicht die Push-Mitteilungen sondern kann selber entscheiden, ob und wann man WhatsApp nutzen will.

ursprünglicher Beitrag:
Vor längerer Zeit hatte ich mein #WhatsApp komplett gelöscht. Genauer gesagt, seitdem ich das Googlefreie Handy mit dem /e/Os Betriebssystem benutze. Wenn ich schon ein Handy benutze, welches die Datenkrake #Google weitgehend verbannt, will ich mir nicht die Datenkrake WhatsApp (#Meta) aufs Handy holen. Die #Messenger App verschafft sich Zugriff auf alle Daten des Handys. (Kontakte, Fotos, etc.). Ohne Zugriff auf das #Adressbuch ist die Nutzung von WhatsApp gar nicht möglich.

Ist ein (digitales) Leben ohne WhatsApp möglich? Eigentlich schon, aber nur mit Einschränkungen. Denn Trotz aller Kritik wegen des fragwürdigen Datenschutzes nutzt in meinem Umfeld jeder WhatsApp, selbst dann, wenn die Leute Facebook ablehnen. Nicht nur Einzelpersonen kommunizieren überwiegend mit WhatsApp, fast jeder Verein und jede Nachbarschaft organisiert seine mit diesem Messengerdienst. Ich bin Beisitzer im Vorstand einer Organisation, dessen neuer Vorsitzender vor ein paar Monaten vorschlug, für die Vorstandsarbeit eine WhatsApp Gruppe zu gründen. Als ich sagte, dass ich kein WhatsApp nutze, erntete ich verständnislose Blicke. Von meinem Chor bekam ich die wichtigsten Infos per Email zugesandt, dennoch bekam ich nicht immer mit, was intern in der WhatsApp Gruppe abgemacht wurde. WhatsApp ist ein absolutes Muss, wenn man am digitalen Leben teilnehmen will.

Dabei gibt es mit alternativen Messengern wie #Element, #Threema oder #Signal durchaus gute Alternativen zu Whatsapp. Die funktionieren im Wesentlichen ähnlich, bieten aber absoluten Schutz der persönlichen Daten, wie Fachleute sagen. Der Quellcode ist offen und kann von jedermann kontrolliert werden kann. Was mit den Daten von WhatsApp geschieht, ist bekannt. Sie werden vom Meta Konzern ausgewertet. Meta weiß, mit welchen Leuten man kommuniziert und in welchen Netzwerken man aktiv ist. Der Meta Konzern erhält über das Adressbuch Zugriff auf die Telefonnummern und Emailadressen aller Kontakte, selbst von Leuten, die WhatsApp, #Instagram und Facebook gar nicht nutzen.

Ganz lässt sich deshalb WhatsApp nie aussperren, denn selbst wenn man keinen Dienst vom Meta nutzt. Die Telefonnummer, Emailadresse und möglicherweise sogar die Wohnadresse stehen in vielen Adressbüchern, die längst zum Meta-Konzern hochgeladen wurden. Der Datenkonzern kennt also die Telefonnummer und Emailadresse. Ich habe ja auch einen Account bei Facebook, den ich allerdings nur mit dem Browser nutze. Eine App von Facebook habe ich nicht installiert. Dennoch ist mir bewusst, dass auch über meinen Facebook Account der Meta Konzern Daten von mir sammelt, zumindest dann, wenn ich bei Facebook eingeloggt bin. Ich lösche nach jeder Nutzung die Cookies aus meinem Browser und bin dann wieder absolut „raus“ aus Facebook. Auf diese Weise nutze ich Facebook datensparsam.

Gibt es einen Weg, auch WhatsApp datensparsam zu nutzen? Ja, ich glaube ihn gefunden zu haben. Dazu habe ich die WhatsApp auf mein altes Samsung Handy wieder installiert. Das Adressbuch auf dem Handy war leer. Um WhatsApp überhaupt in Betrieb nehmen zu können, muss man mindestens einen Kontakt im Adressbuch haben. Sonst geht nichts! Also habe ich ein paar wenige Telefonnummern von Freunden eingetragen, die WhatsApp nutzen. Für die Nutzung von WhatsApp habe ich WhatsApp Web auf einen Browser in meinem IPad eingerichtet, den ich nur für den Messenger nutze. Denn für WhatsApp Web werden auch Cookies eingesetzt. Löscht man nämlich die Cookies, ist der Zugang zu WhatsApp wieder entfernt. Um wieder an den Gruppenchats teilnehmen zu können, habe einige wichtige Leute gebeten, mich den Gruppen hinzuzufügen. In nur wenigen Tagen wurde ich den wichtigsten Gruppen wieder hinzugefügt.

Ich habe WhatsApp nur eingerichtet, um wieder an den Gruppenchats meiner wichtigsten Vereine teilnehmen zu können. Meine private Kommunikation erfolgt weiterhin über Signal oder per Mail. Ich werde WhatsApp weiterhin nur dann benutzen, wenn es nicht anders geht. Ein weiter Vorteil von WhatsApp Web ist, dass man nicht pausenlos mit Push up Meldungen vom Handy belästigt wird. Um WhatsApp aufzurufen, muss ich den Browser öffnen, auf dem WhatsApp eingerichtet ist. Ansonsten habe ich meine Ruhe. Mein Samsung Handy ruht in der Schublade meines Schrankes. Bestimmte Funktionen von WhatsApp kann ich über WhatsApp Web nicht nutzen. So kann ich über WhatsApp weder angerufen werden noch Videochats führen und auch keine Statusmitteilungen abgeben.

« Older posts Newer posts »

© 2026 georg-rosenbaum.de

Theme by Anders NorenUp ↑