bloggt aus Bakum und aus seiner Welt

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Lokales aus Bakum und umzu

Die Bakumer Schottergarten Siedlung

Schottergärten sind modern, auch in Bakum. Sie sind angeblich pflegeleicht. So ganz bin ich nicht davon überzeugt, aber einige Leute glauben das. Gestern sah ich, wie ein Ehepaar mühsam auf den Knieen ein Schotterbeet von Unkraut befreite. Ich kenne das noch aus meiner Kindheit, denn meine Eltern hatten auch einen Kieselweg, der nicht nur regelmäßig durchgeharkt aber auch regelmäßig mühsam von Unkraut befreit werden musste. Als Kind wurde ich öfter zu dieser Arbeit aufgefordert, die ich naturgemäß nie gerne mochte.

In einer Straße in einem nicht ganz neuen Wohngebiet in Bakum haben fast alle Grundstücke Schottergärten. Nicht nur für die Natur ist dies ein großer Nachteil sondern auch für das Mikroklima. In den immer heißer werdenden Sommer gibt es in diesen Gärten keinen Schatten, der Boden heizt sich auf und die Temperatur ist noch heißer als in Bereichen mit vielen Pflanzen und Sträuchern. Gleichzeitig können diese Böden kein Wasser speichern. Langfristig scheiden die Leute sich damit ins eigene Fleisch.

Ein ungepflegter Garten ist allemal besser als ein toter Schottergarten, sowohl für die Umwelt als auch das Klima.

Meine Tätigkeit als freier Mitarbeiter der OV endet

Heute ist ein historischer Tag in meinem Leben, denn heute wurde ich als freier Mitarbeiter der OV, heute OM-Medien, verabschiedet.

Ich begann meine Tätigkeit als Berichterstatter Anfang der 2000er Jahre. Der damalige Berichterstatter der OV, Werner Kuper, fragte mich, ob ich nicht seine Aufgabe übernehmen wollte. Seit ein paar Jahren hatte ich für den Handels- und Gewerbeverein Bakum eine viel beachtete Internetseite „Bakum-Shopping.de“ entwickelt, auf der ich Fotos und Berichten von Veranstaltungen aller Art aus allen Teilen der Gemeinde Bakum veröffentlichte. (Diese Website ist schon lange offline.)

Nach kurzer Zeit erhielt ich von dem damaligen Redaktionsleiter Klaus Esslinger einen Anstellungvertrag und berichtete auch für die Oldenburgische Volkszeitung. Unzählige Berichte wurden seit dieser Zeit aus Bakum von mir verfasst, vom Landvolk über CDU-Parteiveranstaltungen bis Gewerbeschauen, Generalversammlungen der Chöre und Musikvereine, Sänger- und Musikerfeste, Konzerte, Kirmes in Bakum, Lüsche und Carum und vieles mehr. Drei Mal durfte ich über den Besuch eines Bischofs berichten. Auch über die Einführungen von Priestern und Priesterjubiläen berichtete ich.

Der Job hat mir viele Jahre viel Freude bereitet und viele Freundschaften geschenkt. Oft wurde ich gebeten, etwas „in die Zeitung“ zu bringen. Überall war ich mit meiner Kamera ein gern gesehener Gast. Mittlerweile hat sich die Medienwelt radikal verändert. Viele lesen keine Zeitung mehr und die Medienbranche muss mit neuen digitalen Angeboten Kunden gewinnen. Auch der klassische Berichterstatter wird nicht mehr benötigt. Viele Vereine schicken ihre Fotos und Berichte direkt in die Redaktion oder nutzen ihre eigenen soziale Netzwerke.

Was anfangs interessant und spannend war, ist auch für mich längst Routine geworden. Zum Beispiel über einen Sportlerball zu berichten oder über die Kirmes. Dies waren alljährlich feste Termine in meinem Job. Aber ich habe auch über größere Veranstaltungen berichtet, Musikerbundesfeste und Pfingstzeltlager der Feuerwehren. Interessant war auch die Feier der Freisprechung der Lehrlinge in landwirtschaftlichen Berufen mit prominentem Festredner. Viele Jahre waren meine Wochenenden fest verplant, denn als freier Mitarbeiter der Zeitung arbeitet man meist an Wochenenden, wenn die Redaktion nur Sonntagsinnendienst macht. So manches mal war ich sonntags unterwegs, um am späten Sonntagnachmittag den Bericht samt Foto in die Redaktion zu schicken. Dabei konnte sich die Redaktion immer auf eine zuverlässige Zusammenarbeit mit mir verlassen.

Mittlerweile gehe auch ich „in Rente“ und habe neue Interessen, zum Beispiel die internationale Sprache Esperanto. Sofern es die Gesundheit zulässt, kann ich mir vorstellen, meine Wochenende auch woanders zu verbringen, zum Beispiel in einer anderen Stadt. Oder zum Beispiel öfter zu verreisen. Jede Aufgabe hat seine Zeit.

Übrigens hat auch der Heimatverein meines Ortes von meiner langjährigen Pressearbeit profitiert. Alle Bilder habe ich dem Archiv des Heimatvereins zur Verfügung gestellt, darunter tausende Bilder mit zeitgeschichtlicher Bedeutung. Genau wie diese Bilder bleiben auch die vielen Zeitungsartikel, die ich für die „OV“ geschrieben habe, wertvolle Zeitdokumente des Lokaljournalismus.

Bleibt zu wünschen, dass Lokaljournalismus eine Zukunft hat. Es ist wichtig, dass eine unabhängige und qualitativ gute Berichterstattung wirtschaftlich möglich bleibt. Das gelingt nur, wenn die Leser bereit sind, dafür auch zu bezahlen.

Beitragsbild: Mein letzter Besuch des OM-Medienhauses in Emstek als Freier Mitarbeiter von OM-Medien

Vechta führt Parkgebühren ein

Schnell und spontan in die benachbarte Kreisstadt fahren, einmal über die Große Straße bummeln oder etwas auf dem Wochenmarkt einkaufen, das wird man sich in Zukunft genauer überlegen. Denn die Stadt Vechta will nun auf allen Parkflächen Parkgebühren einführen. Auf vielen Parkplätzen konnte man bislang zwei Stunden kostenlos parken. Das ist bald vorbei.

Denn auf allen Parkplätzen sollen Parkautomaten aufgestellt werden. Damit wird es unattraktiver, mit dem Auto in die Kreisstadt zu fahren. Bislang war dies ein Werbeargument für Vechta. Bewusst hatte man die Einkaufsmeile Große Straße für den Autoverkehr freigegeben. Signal: Autofahrer sind in Vechta willkommen!

Allerdings erstickt Vechta im Autoverkehr. Nicht nur staut sich es in der Großen Straße, man findet in Vechta kaum einen Parkplatz. Außer in den Parkhäusern, in denen bislang schon Gebühren verlangt wurden. Besonders im Bereich des Krankenhauses muss man Geduld mitbringen, wenn man dort parken möchte. Mit der Erweiterung des Krankenhauses wird sich der Mangel an Parkplätzen noch weiter verschärfen. Deshalb zog die Stadt Vechta nun die Notbremse mit der Einführung der Gebühren.

Allerdings ist dies ein zweischneidiges Schwert. Denn besonders der Handel lebt von den Kunden, die mit Autos nach Vechta kommen. Viele Kunden dürften nun verstärkt in den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten vor der Stadt einkaufen, oder halt woanders. Es geht nicht nur um die Gebühren, sondern auch den Zeitaufwand, zum Parkautomaten zu rennen, um einen Parkschein zu holen. Oder die Park-App für die Bezahlung der Gebühren zu nutzen. Den einen oder anderen Kunden dürfte dies abschrecken, auch mich.

Die Alternative zum Auto ist eigentlich nur das Rad, da auch der Nahverkehr nur rudimentär ausgebaut ist. Den Anrufbus Moobil+ muss man eine Stunde vorher bestellen. Spontan mit dem Bus hin und zurück fahren funktioniert außerhalb der Stadt Vechta auch nur schlecht.

Kleiner Nachtrag: In Vechta gab es doch Skrupel für die flächendeckende Parkplatzbewirtschaftung. Der zuständige Bauausschuss des Stadtrates hat die Beratungen bis mindestens Mitte Mai vertagt, berichtet OM-Medien. Das Thema stößt viele vor den Kopf: den Einzelhandel, die Mitarbeiter von Vechtaer Unternehmen und die Kunden. Das Thema könnte sogar sich auf die Kommunalwahlen auswirken. Mit der Einführung von Parkgebühren macht sich keine Partei beliebt, wenngleich eine Parkplatzbewirtschaftung angesichts des zu knappen Angebotes Sinn macht. Wahrscheinlich wird man deshalb das Thema wohl erst nach den Kommunalwahlen wieder behandeln.

Vechta ist auf den Hund gekommen

Das derzeit wichtigste Thema ist in meinem Landkreis Vechta nicht das Glatteis, das ungewöhnlich kalte Winterwetter, Trump oder Grönland sondern Kampfhund Sam. Der „American Bully XL“ – so die Bezeichnung der Hunderasse – soll seinen Halter tot gebissen haben. Nun ist das Tier im Tierheim bei Diepholz untergebracht und der Fall ist das Hauptthema in Medien aller Art. Vor allem auf Instagram sollen die wildesten Gerüchte um den Hund kursieren. Es gibt sogar eine Petition „Für Sam“.

Dieser Hund verdient eine faire, unabhängige Begutachtung. Er verdient Zeit. Sorgfalt. Menschlichkeit. Er verdient das Recht auf Leben. – Petition „für Sam“

Hat der Hund den Halter gar nicht getötet sondern aus „aus Verzweiflung“ nur nach dessen Versterben angeknabbert? Letztes wurde mittlerweile rechtsmedizinisch ausgeschlossen. Demnach hat der Hund den Halter eindeutig getötet. Was passiert mit dem Hund nach diesem Vorfall? Hat ein Hund ein Recht auf „Menschlichkeit“? Sogar ein Recht auf Leben? Zu meiner Jugendzeit hätte man eine klare Antwort darauf gegeben: Nein! Man hätte man nicht lange gefackelt. Vielleicht hätte das ein Jäger „erledigt“ und das Tier wäre als „Jagdunfall“ still und heimlich „entsorgt“ worden, oder so ähnlich! Man hätte in jeden Fall einen „kurzen Prozess“ mit dem Tier gemacht. Wahrscheinlich hätte man das Tier einschläfern lassen.

Doch heute ist der Hund für viele Zeitgenossen zum Menschen geworden, ein gleichrangiges Familienmitglied. Wenn ein Hund beißt, ist für sie nicht der Hund sondern der Mensch schuldig geworden. Die Verhältnisse haben sich quasi umgedreht. Für nicht wenige Menschen ist ihr Haustier wichtiger als ihre Mitmenschen geworden. Das drückt sich darin aus, dass das Hausier gehegt und gepflegt wird, koste, was es wolle. Man lässt den Hund auf den Bürgersteig „sein Geschäft“ erledigen. Wenn der Hund bellt, erwartet man von den Nachbarn, dass sie dies klaglos ertragen. Manche Menschen werden sehr aggressiv, wenn andere ihre Einstellung zum Haustier nicht tolerieren wollen.

Brüchig wird dieses Weltbild, wenn Halter ihre Hunde schnell ins Tierheim „entsorgen“, weil das Tier für sie zur Last wird. Dann ist es mit den „Familienbanden“ schnell vorbei. Die Allgemeinheit oder all jene, die aus vermeintlicher „Tierliebe“ dafür spenden, finanzieren dann die weitere Versorgung des Tieres bis zu seinem Ableben. Für mich ist das ein weiteres Phänomen einer falsch entwickelten Haltung zu Tieren. Wesentlich tiergerechter wäre es, wenn die Hunde (und Katzen!) nicht industriell zur Bedürfnisbefriedigung von Menschen gezüchtet würden, zum Teil mit entstellten Wesenseigenschaften, um sie zu vermarkten. Den „American Bully XL“ gäbe es wahrscheinlich nicht, wenn er nicht eigens für die degenerierten Wünsche bestimmter Halter gezüchtet worden wäre.

Ich mag Hunde sehr und habe mir lange überlegt, ob ich mir einen anschaffe. Sie haben mich immer fasziniert und berühren auch in mir tief meine Seele. Doch bleiben es Tiere. Da liegt der entscheidende Unterschied zu Menschen! Haustiere dienen nicht als Ersatz zu menschlichen Beziehungen. Dies ist für mich der Hauptgrund, keinen Hund anzuschaffen. Denn die Gefahr ist groß, sich von dem Tier in dieser falschen Ilusion fangen zu lassen. Gleichzeitig trägt man als Halter die Verantwortung für eine artgerechte Haltung, die gewährleistet, dass das Haustier für niemand zur Belästigung oder Gefahr werden kann.

Ich plädiere für ein Verbot der privaten Haltung von „gefährlichen“ Hunden. Ausnahmen mag es unter Auflagen für Jäger geben. Aber niemand braucht einen gefährlichen Vorstehhund oder ein anderes Tier, das zur Waffe werden kann. Dann würden auch Hunderassen wie die von Kampfhund Sam gar nicht gezüchtet werden. Tiere, die in starken Verdacht stehen, einen Menschen schwer verletzt oder gar getötet zu haben, sollten eingeschläfert werden.

Dafür braucht es wirklich einen kurzen Prozess. Es gibt wirklich wichtigere Themen als Hunde. Auch im Landkreis Vechta!

Dit un Dat ut Baoken

Als Mitglied des Heimatvereins Bakum habe ich auch in diesem Jahr wieder die Broschüre „Dit un Dat ut Baoken“ erhalten. Seit sieben Jahren wird die Broschüre federführend von Hubert Kröger erstellt. Sie enthält unzählige Texte und Bilder aus der Geschichte meiner Heimatgemeinde Bakum. Dahinter steckt unfassbar viel Arbeit, besonders, aber nicht nur von Hubert Kröger, sondern auch von Leuten, die zum Beispiel die Namen der abgebildeten Personen haben. Die Seele der Broschüre ist allerdings Hubert Kröger, ohne den diese Broschüre sicher nicht in dieser Form möglich gewesen wäre.

Am Ende des Heftes verabschiedet sich Hubert Kröger von dieser ehrenamtlichen Tätigkeit und gibt die Verantwortung für die „Redaktionsleitung“ ab. Er verdient sich viel Dank und viel Respekt für sein langjähriges Engagement. „Dit un Dat in Baoken“ war und ist ein wichtiges Aushängeschild für den Heimatverein. Hubert Kröger hat allerdings weitaus mehr getan für den Heimatverein. Er hat die Website des Heimatvereins mit Leben gefüllt und Filme und Fotos bearbeitet. Man konnte ihn oft im Heimathaus im Archiv bei der Arbeit treffen.

Unser Heimatverein ist – wie viele andere Heimatvereine – im Umbruch. Die Gründergeneration tritt Schritt für Schritt ab, der Vorstand wird neu gewählt und nun muss sich eine neue Generation finden, die die Arbeit des bisherigen Teams weiter führt. Es geht weit mehr als nur um die Geschichte und Tradition einer Gemeinde und weit aus mehr als nur die Zukunft eines Heimatvereins. Es geht auch um die Zukunft einer Gemeinschaft und das Zusammenleben in einem Ort. Ich bin gespannt, wie die Geschichte des Heimatvereins und das Leben in unserer Gemeinde Bakum weiter geht.

Keine Schulsozialarbeit in Bakum

Mit Interesse lese ich heute den Bericht im OM-Epaper, dass es auch in Zukunft keine Schulsozialarbeit in Bakum geben wird. CDU-dominierter Bakumer Gemeinderat und Rot-Grüne Landesregierung schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Für Schulsozialarbeit sei kein Geld vorhanden.

Im kommenden Jahr sind Landtagswahlen in Niedersachsen. Sollte die CDU die Wahl gewinnen, bin ich gespannt, ob das Land unter einer neuen CDU-geführten Landesregierung Schulsozialarbeit in Bakum einführt. Ich glaube es nicht.

Fest 35 Jahre Freundschaft zwischen Beuren und Bakum

Es fing eigentlich mit einer Brieffreundschaft zweier Mädchen aus Bakum (Südoldenburg) und Beuren (Eichsfeld) noch vor dem Mauerfall an. 1989 fiel die Mauer zwischen West und Ost und genau vor 35 Jahren, am 2. Oktober 1990, fuhr ein Bus aus Bakum nach Beuren und hissten dort gemeinsam mit den Beuerschen vor der Sankt Pankratius Kirche unter den Klängen der Nationalhymne die schwarz-rot-goldene Fahne. Anschließend ging es zur Gaststätte „Gurke“ beim Schützenverein, wo gemeinsam gefeiert wurde.

Darauf folgten in den Jahren viele gegenseitige Besuche in Bakum und Beuren und dann kam die Pandemie, die einen Strich durch damals geplante Feiern zog. Beim Musikerbundesfest waren Beuersche Freunde wieder in Bakum und das Fest der Deutschen Einheit und unserer nun 35 Jahre andauernden Freundschaft feierten wir in Beuren.

Der Bericht über die Fahrt folgt unter dem Bild.

Christian Zwingmann, Bürgermeister Leinefelde-Worbis, Harald Kuper (Bakum), Ortsbürgermeister Joachim Schönekäs (Beuren) und Bürgermeister Tobias Averbeck (Bakum)

Wir Bakumer wurden am 3. Oktober nachmittags herzlich in Beuren empfangen, im Vereinsheim des Sportvereins gab es Kuchen, anschließend eine Dorfrally mit kleinen Wettbewerben beim Sportverein, der Feuerwehr und dem Schützenverein. Auch die Montessori-Ganztagsgrundschule mit ihrem pädagischen Konzept und die Kirmesburschen Beuren mit ihrer alten Tradition lernten die Bakumer kennen.

Abends wurde vor der Kirche mit Fackelzug der Kirmesburschen und den Klängen der Beuerschen Blaskapelle das Oldenburger Lied, das Eichsfeldlied und die Nationalhymne gesungen und feierlich die Nationalflagge gehisst. Bürgermeister Joachim Schönekäs hielt eine bewgende Ansprache.

Am nächsten Morgen feierten wir in der Beuerschen KIrche Dankgottesdienst. Anschließend besichtigten wir den Turm, das ortsprägende Bauwerk und zum Abschluss gab es deftige Erbsensuppe, bevor wir wieder nach Bakum zurück reisten. Das Fest war voller Erlebnisse und Begegnungen und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Beuersche Freunde in Bakum zu Besuch

Nach längerer Zeit haben wir uns wieder getroffen. Freunde aus dem thüringischen Beuren waren anlässlich des Musikerbundesfestes in Bakum zu Besuch. Die Beurschen waren mit ihrem Ortsteilbürgermeister Joachim Schönekäs sowie auch einer Gruppe ihres Beuerschen Carnevalsvereins dabei, die auch auf dem großen Showkonzerts des Musikvereins Bakums mit einer tollen Tanzeinlage auftraten. Ich habe die Beuerschen seit der Corona Pandemie das erste Mal wieder getroffen und war umso mehr erfreut, dass die mich sofort erkannten und begrüßten. Sehr lange unterhielt ich mich mit Uwe Kaufhold und Joachim Schönekäs über Beuren und Bakum.

Bakum und Beuren wie Südoldenburg und das Eichsfeld haben schon lange gemeinsame Beziehungen und Verbindungen. Gleichzeitig haben wir vieles, was wir mit einander austauschen können. Das Eichsfeld und Thüringen bieten eine tolle Landschaft und lange Geschichte. Da gibt es viel zu entdecken. Gemeinsam verbindet uns unsere Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung, die wir gemeinsam so eng miterlebt haben. Diese Geschichte lohnt sich, nun weiter zu schreiben.

Am 3. Oktober werden wir in Beuren feiern. Mit einem Bus fahren wir Bakumer nach Beuren. Ich bin gespannt auf diese Fahrt.

Titelbild: Bakums Bürgermeister Tobias Averbeck und ich mit den Beuerschen Freunden.

Nabu-Radtour Rechterfeld Wildeshausen Dötlingen

Es war das erste Mal, dass ich an einer Radtour mit der NABU Bakum teilnahm. Zunächst starteten wir mit Autos zum Startpunkt der Rundtour, an der Rechterfelder Kirche. Von dort aus ging die Fahrt vorbei an den Kleinenknetener Steinen über idyllische Wege durch Geest und Heide nach Wildeshausen. Dort besichtigten wir den Bibelgarten an der Alexanderkirche. Weiter ging es dann entlang der Hunte nach Dötlingen, wo wir Kaffee tranken und anschließend den Dorfgarten besichtigten. Von dort aus ging es dann zur Wassermühle Heinefelde und zurück nach Rechterfeld.

Ich habe die Tour mit meiner Navigations-App Organic Maps aufgezechnet. Die Strecke könnt ihr euch als gpx-Datei herunterladen und in eure Navigations-App (z.B. Google Maps, Osmand, Organic Maps) importieren. Download: https://www.openstreetmap.org/user/gbakum/traces/12060246

Streckenverlauf der Radtour (Screenshot Organic Maps Navitations App

Fotos Kirmes in Lüsche

Die Kirmes in Lüsche wurde eröffnet. Am Samstagabend gab es ein paar kleinere Pannen, zum Beispiel wurde der Fassbieranstich durch den Lüscher Brandmeister Stefan Bührmann ziemlich feucht. Aber fürs Löschen ist die Feuerwehr ja bekannt, notfalls mit Bier. Dennoch gab es für alle reichlich Freibier! Auch bei der Verlosung gab es ein kleineres Malör, das aber sehr schnell behoben wurde. Ansonsten verlief der Samstagabend, wie immer, super und die Stimmung kann selbst auf dem Stoppelmarkt nicht besser sein. Wenn in Lüsche Kirmes stattfindet, dann feiert das ganze Dorf, und viele Gäste aus Nah und Fern feiern mit! Hier gibt es die lustigsten Bildimpressionen des Abends. Bitte auf eines der Bilder klicken, um die Fotogalerie zu starten.

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